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04.09.2017
INFO über das Treffen
der Auftraggebergruppe vom 25.08.2017


Auf der Tagesordnung standen der Bericht der Aufklärer und die Bildung einer Vergabekommission für die Anerkennungsleistungen. Daneben wurden noch einige Fragen der Teilnehmer behandelt.

Frau Dr. Baums-Stammberger hat bis zum 25.8.2017 insgesamt 42 persönliche Gespräche mit Betroffenen geführt.  Entgegen anderslautender Behauptungen vom NetzwerkBetroffenenforum fanden die Gespräche bis auf ganz wenige Ausnahmen in einer beiderseits vertrauensvollen Atmosphäre statt. Ganz selten wurde nach dem Gespräch der dafür bereitstehende Psychologe konsultiert. 36 weitere Gespräche sind bis Ende November terminiert, zum Teil auch an den Wohnorten.

Zu den Gesprächen und ihrer Auswertung gehören eine Plausibilitätsprüfung und ein Abgleich mit den Heimakten sowie eine juristische Einordnung der erlittenen Straftaten. Insgesamt ist die Aktenlage gut und gut aufbereitet; es gibt aber auch Lücken in den Beständen (insb. Flattichhaus). Die Aufzeichnungen der Interviews wurden anonymisiert und für die Auswertung mit einer speziellen sozialwissenschaftlichen Software aufbereitet.

Prof. Dr. Hafeneger, der die Auswertung der beim Landeskirchlichen Archiv aufbewahrten Akten übernommen hat, berichtet, dass für die Untersuchung der institutionellen Verantwortung die Erhebungsphase in den Archiven zu rund 80 % abgeschlossen ist und die Auswertung bereits begonnen hat. Der Zeitplan für die Vorlage eines Berichtes im Frühjahr 2018 kann nach heutigem Stand eingehalten werden.

Zusätzlich zur Sichtung und Auswertung aller vorhandenen Akten,  wurden 12 Interviews mit ehemaligen Mitarbeitenden geführt und zwar quer durch die Funktionen (Leitung, Hauswirtschaft, Betreuer, Zivildienstleistende…). Auch die Erkenntnisse aus diesen Gesprächen werden in den Bericht mit aufgenommen.

In einem zweiten Teil des Treffens stellten sich die von den Betroffenen für die Vergabekommission vorgeschlagenen Persönlichkeiten vor. Deren Aufgabe ist es, in unabhängiger Entscheidung den betroffenen ehemaligen Heimkindern, die einen Antrag gestellt haben, eine finanzielle Anerkennung zuzusprechen, die die Evangelische Brüdergemeinde dann als freiwillige Leistung auszahlen wird. Über die Höhe der Anerkennungsleistungen wurde noch nicht abschließend beraten. Die Vertreter der Heimopfer fordern deutlich höhere Beträge als bislang angeboten.

Am 29.10.2017 von 15-18 Uhr wird ein weiteres Treffen ehemaliger Heimkinder in Stuttgart stattfinden. Neben der Information über den aktuellen Stand geht es auch um einen Meinungsaustausch, Lob und Kritik, mit den Mitgliedern der Auftraggebergruppe.

Wir wünschen uns, dass alle Heimopfer, die noch abseits stehen, sich an dem Prozess beteiligen. Das Verfahren wird erst abgeschlossen, wenn alle, die sich gemeldet haben, interviewt worden sind.

Die Behauptung, dass die Anerkennungsleistung „in Form eines Gutscheins“ geleistet werden soll, ist eine böswillige Falschmeldung. Jeder bekommt die Anerkennungsleistung auf sein Konto überwiesen.

Dr. Ludwig Pätzold

Ergänzung: Wieso das wieder aufgetauchte NetzwerkBetroffenenforum auf seiner Internet-Seite gezielte Falschinformation betreibt, bleibt misteriös. Die Betreiber dieser Seite sind nach unserer Kenntnis selbst Betroffene und schaden ja damit Ihren Leidensgenossen und auch sich selbst. Was für einen Sinn macht es denn, zum Verzicht auf eine Anerkennungsleistung aufzurufen? Damit würde letztlich die Brüdergemeinde entlastet. Wer steckt denn letztlich hinter diesem NetzwerkBetroffenenforum? Wer finanziert diese Seite? Geben die Betreiber sich fälschlich als Betroffene aus? 

Sehr geehrte ehemalige Korntaler Heimkinder, bitte fallen Sie nicht auf die Falschinformationen des NetzwerkBetroffenenforum herein.
 



24.08.2017
Entgegen anders lautender Meldungen
gibt es bis heute keine Beschlüsse oder Entscheidungen, die die Art oder Höhe von Anerkennungsleistungen betreffen. In Kürze soll ja erst die Kommission berufen werden, die darüber entscheidet.

Glauben Sie keinen Falschmeldungen, die behaupten, die Vergabekommission sei schon tätig oder habe schon etwas entschieden.

21.08.2017
Zur Erinnerung nach der Sommerpause:

Ansprechpartnerin Aufklärung Korntal
Frau Dr. Brigitte Baums-Stammberger

Hotline: 0174/7121108
Sprechzeiten: mittwochs 16 bis 18 Uhr, freitags 18 bis 19 Uhr
Email-Adresse: Aufklaerung.korntal@gmx.de

Postanschrift:
Dr. Brigitte Baums-Stammberger
Postfach110933
60044 Frankfurt am Main

Selbst die ehemaligen Mitglieder des 

Netzwerk Betroffenenforum rufen jetzt auf der
bisherigen Interseite des Netzwerks dazu auf,
sich bei Frau Dr. Baums zu melden.

 


 

22.07.2017
Regensburger Reinwaschung
durch den selbst bestellten Aufklärer

Missbrauch bei den Regensburger Domspatzen

Der - angeblich - schonungslose, knallharte Aufklärer der Regensburger Domspatzen, Rechtsanwalt Weber hat seinen Bericht vorgelegt. 440 Seiten stark! Wer wird diesen Bericht ganz lesen?
Er besteht zu gefühlten 90% aus wörtlichen Zitaten aus den Interviews der Opfer. Ein Resümée sucht man vergeblich. Die Ergebnisse werden abschnittsweise zusammengefasst. RA Weber kommt zu dem Schluss, dass die Aufsichtsorgane nichts wussten, allenfalls „Halbwissen“ kann unterstellt werden. Deshalb waren sie auch nicht in der Lage zu handeln. Dem Bistum, den Strafverfolgungsbehörden und den weiteren Wissensträgern ist keine Verletzung der Aufsichtspflicht nachzuweisen. Nur die Eltern haben versagt.

Die Auftraggeber können zufrieden sein. Sie werden reingewaschen. Was für eine Farce!

Zum Beweis: hier eine Auswahl von Originalzitaten aus dem Bericht:
3.4.3. Bewertung der Aufsichtsorgane – Verstöße und Versäumnisse

Seite 343 Domspatzen
Grundsätzlich wird den drei Aufsichtsorganen Vorstand Förderverein, Stiftungskuratorium Regensburg und Stiftungskuratorium Etterzhausen/ Pielenhofen unterstellt, dass sie jeweils als Kollektivorgan keine Kenntnis von den Gewaltvorfällen in den betreffenden Einrichtungen hatten. Im Rahmen der vorgenommenen Archivrecherche wurden keine Dokumente gefunden, die auf ein entsprechendes Wissen der Gremien als Gesamteinheit hinwiesen.

Seite 345 Bistum
Auch beim Domkapitel sowie bei den Personalverantwortlichen im Bistum – im Speziellen Bischof und Generalvikar – wird grundsätzlich keine Kenntnis von Gewaltvorfällen bei den Domspatzen zu den jeweiligen Tatzeitpunkten unterstellt.

Seite 347 Angestellte
Aufgrund ihrer dienstvertraglichen Pflichten musste von den Angestellten erwartet werden, dass sie Gewaltvorfälle ihrer Kollegen ihrem Vorgesetzten melden. Bis auf einen Fall gibt es hierzu jedoch keine Erkenntnisse, dass diese Meldungen erfolgt sind. Es ist demnach davon auszugehen, dass zumindest einige Wissensträger unter den Angestellten ihre Kenntnisse nicht beim Direktor in der Vorschule oder beim verantwortlichen Mitglied des Direktoriums im Gymnasium offenbarten. Da in der Vorschule der Haupttäter die Funktion des Direktors ausübte, wäre eine entsprechende Meldung wohl ins Leere gegangen und hätte möglicherweise sogar negative Konsequenzen für den Melder gehabt. Dennoch ist die überwiegend nicht erfolgte Mitteilung formalrechtlich auch für die Vorschule zu beanstanden, da gegen dienstvertragliche Pflichten verstoßen wurde. Eine rechtliche Pflicht, gegen die Gewalt einzuschreiten, bestand über die Meldepflicht hinaus nicht. Das widerspruchslose Hinnehmen der nicht von einem Züchtigungsrecht gedeckten Gewalt an Kindern ist jedoch generell mit pädagogischen Grundwerten und der christlichen Nächstenliebe nicht vereinbar.

Seite 352 Eltern
Zusammenfassend ist dem Bistum, den Strafverfolgungsbehörden und den weiteren Wissensträgern keine Verletzung der Aufsichtspflicht nachzuweisen. Die Aufsichtsorgane der Domspatzen, die Schul- und Heimaufsicht sowie die Angestellten haben durch ihre Versäumnisse dazu beigetragen, dass die Gewalt bei den Domspatzen in der beschriebenen Form geschehen konnte. Der Hauptvorwurf trifft die Eltern, die ihrer elterlichen Pflicht, nämlich der Sorge um das Kindeswohl, in vielen Fällen – teilweise vorsätzlich und teilweise fahrlässig – unzureichend nachgekommen sind.

Seite 358 Vorfälle im Gymnasium
Es zeigt sich also, dass Vorfälle von körperlicher Gewalt sowohl in der Vorschule als auch im Gymnasium den Verantwortungsträgern bekannt waren oder bekannt sein mussten. Über sexuelle Gewalt wurde nicht gesprochen. Da insgesamt Gewalt bei den Regensburger Domspatzen von den Verantwortlichen weitgehend keine Relevanz eingeräumt wurde und sie daher auch nicht thematisiert wurde, erstreckte sich auch das Wissen darüber oft auf Einzelvorfälle oder Gerüchte. Wissen und Nichtwissen lässt sich somit nur schwer pauschal beantworten. In den meisten Fällen wird „Halbwissen“ am ehesten zutreffen. 


Kommentar:
Nachdem dieser Bericht nun vorliegt, wird auch verständlich, warum manche Leute gerne Herrn Weber als Aufklärer nach Korntal geholt hätten. Eine alleinige Beauftragung durch die Täterorganisation mit dem logischen Ergebnis, dass zwar viele schlimme Dinge passiert sind und es auch Entschädigungen geben muss, dass aber - da muss man Herrn Weber einfach nochmal zitieren - dass aber ... "dem Bistum, den Strafverfolgungsbehörden und den weiteren Wissensträgern keine Verletzung der Aufsichtspflicht nachzuweisen (ist)"
Die Strukturen der Institution, die ideologische Ausrichtung, alles dies wird nicht hinterfragt. Und wenn der Direktor selbst der Täter ist, haben die Opfer eben Pech gehabt, ein strukturelles Versagen wird von Herrn Weber da nicht festgestellt.

Gute Arbeit, Herr Weber, die Verantwortlichen in der Institution trifft also keine Schuld. 
So lautete wohl auch Ihr Auftrag? Alle innerhalb der Domspatzen-Schule konnten gar nichts wissen, nur die Eltern, die während der Übergriffe gar nicht vor Ort waren, haben versagt. Wie konnten sie ihre Kinder auch dort hinschicken. Solch ein Ergebnis würde man sich in Korntal auch wünschen: alle Leute innerhalb der Institution konnten gar nichts wissen, alle Leute außerhalb haben versagt. Das kommt heraus, wenn die Täterorganisation im Alleingang den Aufklärer bestimmt. Ein begeisterter Befürworter dieser Art kollektiver Reinwaschung der Verantwortlichen schreibt auf Facebook: "Die Regensburger haben es gezeigt, wie eine unabhängige und professionelle Aufklärung gelingen kann". Aus Sicht der Regensburger Täterorganisation ist dieses Hurra verständlich.

In Korntal klärt niemand aus dem örtlichen Netzwerk auf. Die Korntaler Aufklärer sind unabhängig und waren nie in Korntal vernetzt wie Herr Weber in Regensburg. Sie haben in ihren ersten Zwischenberichten bereits festgestellt, dass eine Mitverantwortung der Korntaler Institution und ihrer Gremien festzustellen ist.

Ergänzung: Wir sind nicht die Einzigen, die den völligen Freispruch der Regensburger Verantwortlichen durch RA Weber kritisch sehen. Ein auf Facebook aktives früheres Korntaler Heinkind bezeichnet die hier zitierten Ergebnisse aus Webers Bericht sogar als (Zitat) "unerträglichen Müll". So krass hätten wir es nicht formuliert, aber die Äußerung zeigt, wie entsetzt die Reaktionen auf die Regensburger Reinwaschung sind.




14.07.2017
Keine zerstrittenen Opfergruppen mehr
Zunächst hatte das Netzwerk Betroffenenforum eine Mitarbeit in der AGG verweigert. Nach der Auflösung des Netzwerkes hat sich nun eine neue Gruppe gebildet, deren Vertreter die bisher freien Plätze in der AGG eingenommen haben und nun gemeinsam mit der AG Heimopfer agieren. Bis auf einen einzelnen Facebook-Aktivisten ziehen die Heimopfer jetzt an einem Strang.

14.07.2017
Pressemitteilung
Diese Pressemitteilung ist auch auf der Seite "heimopfer-korntal.de" (ehem. Seite des Netzwerk Betroffenenforum) eingestellt.

Stuttgart, Frankfurt 14.07.2017

Im Rahmen des Aufarbeitungsprozesses der Missbrauchsfälle  in den Werken der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal fand am 12.7.2017 in Stuttgart im Park Inn Hotel ein weiteres Treffen der Auftraggebergruppe (AGG) statt.

Zu diesem waren zeitweise auch die beiden Aufklärer Frau Dr. Baums-Stammberger und Herr Prof. Dr. Benno Hafeneger eingeladen, um erste Informationen zum erreichten Stand der Aufklärung mitzuteilen.

Anliegen des Treffens waren einerseits eine Konkretisierung der Aufgaben einer Vergabekommission und ihrer personellen Zusammensetzung. Erste Entwürfe und Vorschläge waren während der Sitzung im Juni diskutiert worden. 
Es ist angestrebt, dass die Kommission im Herbst ihre Arbeit aufnehmen soll und erste Vergabeentscheidungen treffen kann, unter der Voraussetzung, dass bis dahin die fünf ausgewählten potentiellen und unabhängigen Mitglieder ihre Zustimmung zur Mitarbeit gegeben haben. An der Kommission nicht beteiligt sind Vertreter der Ev. Brüdergemeinde und Vertreter der ehemaligen Heimkinder. Dies sichert der Kommission eine vollkommen unabhängige Entscheidungsfreiheit und Arbeit zu.

Zum anderen gab es erste Informationen von Seiten der beiden Aufklärer zu ihrer bisherigen Aufklärungsarbeit:
Bisher haben 42 intensive und teilweise 3-stündige Gespräche mit Frau Dr. Baums-Stammberger stattgefunden. Weitere 23 Gesprächstermine sind bis November vereinbart; d.h. bis November werden mindestens 65 Gespräche mit Betroffenen stattgefunden haben. Die Gespräche finden in einem Besprechungszimmer in einem Stuttgarter Hotel statt. Falls Betroffene jedoch eine Fahrt nach Stuttgart nicht auf sich nehmen wollen oder können, fährt Frau Dr. Baums-Stammberger zu ihnen, so dass bisher Gespräche in Darmstadt, München und Nürnberg stattgefunden haben und demnächst Gespräche in Tübingen, Oldenburg und Koblenz stattfinden werden. Die vereinbarten Gesprächstermine wurden bislang von den Betroffenen mit nur wenigen Ausnahmen eingehalten. Die Gespräche selbst sind von großem Vertrauen und dem Wunsch geprägt, die eigenen Erfahrungen einer fachlich kompetenten, empathischen und unabhängigen Richterin mitzuteilen. Sollten einzelne Betroffene lieber mit einem männlichen Aufklärer sprechen wollen, steht Prof. Dr. Hafeneger für Gespräche zur Verfügung. Zu allen Gesprächen werden kurze, anonymisierte Memos erstellt, die zunächst an Prof. Dr. Hafeneger zur sozialwissenschaftlichen Auswertung weitergeleitet und später der Vergabekommission übergeben werden, um Entscheidungen über Anerkennungsleistungen vorbereiten zu können.

Herr Hafeneger hat im Rahmen der  institutionellen Aufarbeitung bisher zahlreiche Bestände in unterschiedlichen Archiven gesichtet. Das gilt vor allem für das Material im Landeskirchlichen Archiv (LKA) Stuttgart/Möhringen über die Heime in Korntal und Wilhelmsdorf. Das vorhandene Archiv-Material ist außerordentlich umfänglich. Hier geht es darum einen Einblick zu gewinnen in die Strukturen, die Kommunikationswege und die Thematisierung und/oder das Verschweigen von Gewalt. Auch das in den Einrichtungen tätige pädagogische und außerpädagogische Personal, sowie deren pädagogische Konzepte und Ziele, sowie der Heimalltag werden untersucht. 

Die Auftraggebergruppe sieht den Aufklärungsprozess in Korntal auf einem sehr guten, erfolgversprechenden Weg. Die sechs Betroffenen und die beiden Vertreter der Evangelischen Brüdergemeinde und nicht zuletzt die beiden Moderatoren fühlen sich erleichtert, dass nach den schwierigen und konfliktgeladenen Zeiten eine unabhängige und fachlich kompetente Aufklärung bereits gut unterwegs ist.  

Prof. Dr. Elisabeth Rohr und Gerd Bauz
Moderatoren der Aufklärung in Korntal  

Wir bitten die Medien, erneut folgende Kontaktdaten bekannt zu geben, damit weitere Betroffene erreicht werde können:
Ansprechpartner Aufklärung Korntal:
Dr. Brigitte Baums-Stammberger und Prof. Dr. Benno Hafeneger
Hotline: 0174/7121108, Sprechzeiten: mittwochs 16 bis 18 Uhr, freitags 18 bis 19 Uhr
Email-Adresse: Aufklaerung.korntal@gmx.de
Postanschrift:
Dr. Brigitte Baums-Stammberger




18.05.2017 bis 15.07.2017
?????
Seit über zwei Monaten ist jetzt schon über den ominösen Spendensammelverein aus Plattling im Netz keinerlei Information mehr zu finden. Der Verein scheint sich aufgelöst und anderen Aufgaben übernommen zu haben. Die Facebook-Seite des Betroffenenforums wurde wohl entfernt, über die Suchmaschinen ist sie nicht mehr auffindbar. Was noch zu finden ist, sind alte Seiten mit Beiträgen aus den vergangenen Jahren, teilweise mit neuerem Datum versehen, aber dennoch völlig überholt.


04.06.2017
"Expertin" Ursula Enders

Die Stuttgarter Zeitung zitiert in einem Artikel vom 30. Mai 2017 Ursula Enders, die Leiterin der Vereins Zartbitter in Köln als Expertin für sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen. Es geht um die Interviews, die Frau Dr. Baums.Stammberger mit ehemaligen Heimkindern zur Aufklärung des Missbrauchs in den Kinderheimen der Brüdergemeinde Korntal führt. Bei den Betroffenen besteht „ein hohes Risiko der Retraumatisierung“. Sie, die Expertin, habe deshalb solche Gespräche immer zu zweit geführt.

Dieselbe Expertin hat den ehemaligen Heimkindern wenige Woche zuvor empfohlen, Strafanzeige bei der örtlichen Polizei zu erstatten. Dort sollten sie auf der Polizeiwache einem Beamten, der in der allgemeinen Verbrechensbekämpfung ausgebildet ist, den sexuellen Missbrauch schildern, den sie im Kinderheim erleiden mussten. Die Stuttgarter Zeitung war vor Ort und berichtete mit Bild, auf denen die Betroffenen zu erkennen waren.

Von der Gefahr der Retraumatisierung auf einer Polizeiwache und durch die öffentliche Zurschaustellung der Missbrauchsopfer in der Presse war nicht die Rede.

Frau Enders meldet sich immer wieder mit Ferndiagnosen aus Köln zu Wort. Nun wissen wir, was von ihrem Expertenrat zu halten ist.

Dr. Ludwig Pätzold

Ergänzung: auch die Gruppe "Heimopfer Korntal 2017" (vormals Netzwerk Betroffenenforum) hat sich mittlerweile von Frau Enders distanziert.


 



21.05.2017
Die Zahl der vereinbarten Gespräche mit Frau Baums-Stammberger liegt jetzt bei etwa 40 bis 50.
Hier die Kontaktdaten für die Betroffenen:

Ansprechpartnerin: Frau Dr. Brigitte Baums-Stammberger
Hotline: 0174/7121108
Sprechzeiten: mittwochs 16 bis 18 Uhr, freitags 18 bis 19 Uhr
Email-Adresse: Aufklaerung.korntal@gmx.de

Postanschrift:
Dr. Brigitte Baums-Stammberger
Postfach110933
60044 Frankfurt am Main

Auch das Netzwerk Betroffenenforum bzw. seine ehemaligen Mitglieder rufen auf der bisherigen Interseite des Netzwerks dazu auf, sich bei Frau Dr. Baums zu melden.



18.05.2017 bis 23.06.2017
?????
Seit über einem Monat ist jetzt schon über den ominösen Spendensammelverein aus Plattling im Netz keinerlei Information mehr zu finden. Der Verein scheint sich aufgelöst zu haben. Die Facebook-Seite des Betroffenenforums wurde wohl entfernt, über die Suchmaschinen ist sie nicht mehr auffindbar.

Die einzige Seite, die weiterhin betrieben wird, ist die Seite heimopfer-korntal.de. Auf dieser Seite distanzieren sich die früheren Mitglieder des Betroffenenforums deutlich vom - verschwundenen - Spendensammelverein und von Detlev Zander. Diese neue Situation lässt hoffen, dass der begonnene Aufarbeitungsprozess nicht weiter gestört oder boykottiert wird. Die Gruppe um Detlev Zander besteht jetzt aus noch genau zwei Personen. In diversen Foren warnen seitherige Mitarbeiter Zanders vor seinem Geschäftsgebaren.

Interessant wird sein, ob die Stuttgarter Zeitung nun auf die Nöte und Bedürfnisse aller anderen Heimkinder eingehen wird oder weiterhin die seitherige Zander-orientierte Informationskampagne beibehält, die darauf zielt, die Zahl derer, die sich bei den Aufklärern melden, eher gering zu halten (und damit auch die Gesamthöhe zu erwartender Entschädigungen). Wieso die StZ das Ziel verfolgt, letztlich die Brüdergemeinde Korntal finanziell entlasten zu wollen, indem sie früheren Heimkindern eher davon abrät, sich zu melden, muss noch geklärt werden. 

Bei Frau Prof. Wolff, die den ersten Aufarbeitungsversuch gemacht hat, gab es noch ausführliche Interviews mit ihr. Wieso werden die jetzigen Aufklärer nicht ebenso der Öffentlichkeit vorgestellt? 




17.05.2017
Netzwerk Betroffenenforum bleibt weiterhin verschwunden . . .
Selbst google kann die Facebook-Seite des Betroffenen-Forums nicht mehr finden, ist da jemand mit der Kasse durchgebrannt?




Hinweis

Das Netzwerk Betroffenenforum hat nun einen neuen Namen und lädt (ohne Detlev Zander) zu einer Informationsveranstaltung am 10. Juni 2017 ein. Genaue Informationen finden Sie auf der Seite
heimopfer-korntal.de.

Es wird darauf hingewiesen, dass nur frühere Heimkinder zum Gedankenaustausch eingeladen sind, ausdrücklich keine Presse.

Kommentare von Detlev Zander sind nicht zu erwarten, die Facebookseite ist unter der seitherigen Adresse nicht mehr auffindbar.



14.05.2017
Erdbeben
Nicht nur in NRW bei der Landtagswahl, auch beim Betroffenenforum gab es heute ein Erdbeben. Wir fassen in Stichworten zusammen:

Auf der Facebookseite sucht Detlev Zander weiterhin Mitwirkende für eine Filmproduktion. Dazu erschien dort ein Kommentar der 1. Vorsitzenden des Betroffenenrates (Zitat): " . . . willst Du uns abermals wie in Korntal bei der Anzeige geschehen, einfach nur vorführen?" (Zitat-Ende, wurde mittlerweile gelöscht).

Die beiden letzten Zander-Anhänger (Zander eingeschlossen) fordern weiterhin unverdrossen Herrn Weber als Aufklärer. Die beiden sind wohl die Einzigen, die noch nicht mitbekommen haben, dass Herr Weber längst abgesagt hat. Also Chaos in Plattling: kein Jahresabschluss im Spendenverein, der Vorsitzende verschwunden, die Spenden . . . ?, Zander fordert einen Aufklärer, den es gar nicht gibt . . . ? . . .

Einer nach dem Andern durchschaut jetzt aber Detlev Zanders Spiel. 
 



13.05.3017
Auflösungserscheinungen
Inzwischen löscht Detlev Zander kritische Bemerkungen der
1. Vorsitzenden des Betroffenenrats von seiner Facebookseite.
Näheres in Kürze!



09./10.05.2017
Richtigstellung
In der Stuttgarter Zeitung steht zu lesen, man müsse Detlev Zander unbedingt in den Aufklärungsprozess einbinden. Nur wie? Zum einen hat er sich selbst ausgeschlossen, obwohl die Türen weiterhin offen sind. Zum anderen will er sich auf jeden Fall ausschließen. Warum? Er fordert unverdrossen das "Regensburger Modell". In Regensburg fand der gesamte Aufarbeitungsprozess (Planung und Beauftragung des Aufklärers) ohne jegliche Beteiligung der Opfer statt. Würde Zander dies nun durchsetzen, wäre damit auch seine Beteiligung ausgeschlossen. Wieso er dennoch ein Modell ohne Opferbeteiligung fordert, muss andere Gründe haben, die wir nicht kennen.

Die Opferhilfe wird, wie schon mehrfach betont, weiterhin auf der Beteiligung der Opfer bestehen und wird alles tun, einen Ausschluss der Opfer wie in Regensburg zu verhindern. Die Ungereimtheiten der Zanderschen Forderungen haben nun dazu geführt, dass sich das Netzwerk Betroffenenforum abermals gespalten hat. Diese Spaltung dient bestimmt nicht den Interessen der Korntaler Heimopfer.

Im Zeitungsartikel wird der Eindruck erweckt, man wolle Zander nicht einbinden. Dies ist nicht der Fall. Und wenn jemand Machtspiele betreibt, ist es Zander selbst. Mindestens zum siebten Male ist Zander nun zurückgetreten, um jedes Mal etwa 15 Stunden später seine Ämter wieder anzutreten. Das ist einfach nur noch peinlich. Wer die Aufarbeitung entscheidend mitgestalten will - und das will Zander angeblich -, der sollte mit seinen Leidensgenossen keine solchen Spielchen betreiben. 

Von den "zig heiklen Informationen", über die Zander laut StZ verfügen soll, war in den jetzt fast drei Jahren nicht wirklich etwas zu sehen. Er verfügt ja nicht einmal über Protokolle der früheren Steuerungsgruppe, die er seinen damaligen Stellvertretern hätte geben sollen, geschweige denn über einen Verwendungsnachweis über die erheblichen Summen, die er schon bekommen hat. 

Bei der jetzt laufenden Aufklärung geht es um das Schicksal vieler Menschen und nicht um die Ego-Show eines Einzelnen, der den anderen noch überhaupt nichts geliefert hat. Jetzt haben selbst beim Netzwerk Betroffenenforum einige den großen Bluff durchschaut, den Detlev Zander sehr erfolgreich veranstaltet hat. Wir sind gespannt, wie lange die Stuttgarter Zeitung dazu noch braucht. Wir versprechen, dann keinerlei Schadenfreude oder Häme zu verbreiten, denn wir gestehen: wir sind ja zuerst auch auf Detlev Zander reingefallen - genau gesagt bis zum 11. Mai 2015.


 




07.05..2017
Gelungen
Gestern fand in Stuttgart eine überraschend gut besuchte Informationsveranstaltung für die Korntaler Heimopfer statt. Die Aufarbeitung hat nun richtig Fahrt aufgenommen, endlich! Näheres in Kürze.

Gleichzeitig hat gestern das Betroffenenforum mitgeteilt, sich weiterhin nicht an der Aufarbeitung zu beteiligen und anzustreben, die Bedürfnisse seiner (wenigen) Mitglieder gänzlich aus Spenden bestreiten zu wollen. Dies wird einerseits die Kosten der Aufarbeitung vermindern, andererseits hat das Betroffenenforum ja auch schon nennenswerte Beträge erhalten, insbesondere im Jahr 2015. Die angekündigte eigene Konzeption des Betroffenenforums ist auf der genannten website aber nirgends zu finden.
 



02.05.2017
Einladung zum Heimopfertreffen am 6. Mai
Hier finden Sie alle Angaben, einfach anklicken . . .


Das Projekt der schon laufenden Aufarbeitung wird vorgestellt.

Detlev Zander ruft zwar zum Boykott auf, will selbst aber teilnehmen, kommen Sie alle auch! Selbst Detlev Zander, der ja den ungewissen Klageweg beschreiten will, hält sich die andere Option noch offen und kommt zum Heimopfertreffen!

02.05.2017
Detlev Zander hat eben bekannt gegeben, dass er am kommenden Samstag nicht teilnehmen wird, somit ist die vorige Meldung zu korrigieren.

 




01.05.2017
Regensburger Modell
Das Betroffenenforum fordert weiterhin das Regensburger Modell. In Regensburg haben die Opfer 2.500.- Euro erhalten, wenige auch mehr. Die Opferhilfe ist der Meinung, dass die Entschädigungen höher als in Regensburg sein sollten und wendet sich deshalb gegen die Anwendung des Regensburger Modells. Im Interesse der Opfer wollen wir verhindern, dass die Gruppe um Detlev Zander dieses Modell doch noch durchsetzt.
(„Ich habe 2.500 Euro erhalten, so wie die anderen Opfer auch“, sagt Alexander Probst, ehemaliger Domspatz.)


Wenden Sie sich lieber an die Ansprechpartnerin für die Korntaler Heimopfer:

Hier die Kontaktdaten für die Betroffenen:

Ansprechpartnerin: Frau Dr. Brigitte Baums-Stammberger
Hotline: 0174/7121108
Sprechzeiten: mittwochs 16 bis 18 Uhr, freitags 18 bis 19 Uhr
Email-Adresse: Aufklaerung.korntal@gmx.de

Postanschrift:
Dr. Brigitte Baums-Stammberger
Postfach110933
60044 Frankfurt am Main


Opfertreffen am 6. Mai in Stuttgart
Teilnehmen oder boykottieren? Teilnehmen!
Bei dem Treffen haben alle die Möglichkeit,
die Aufklärer persönlich kennenzulernen,
Fragen zu stellen,
Vorschläge zu machen und
über das Projekt zu diskutieren.
Wir sind noch lange nicht am Ende, es sind noch viele Punkte zu regeln. Deshalb bitten wir um Ihre Meinung.

Jeder kann sich sein eigenes Urteil über Frau Dr. Baums-Stammberger und Herrn Prof. Dr. Hafeneger und über deren Konzept bilden. Das ist allemal besser, als dem Aufruf der Herren Kammerl und Spreng zu folgen, die die Aufklärer noch gar nicht kennengelernt haben.

Lassen Sie sich nicht von anderen sagen, was gut für Sie ist.
Entscheiden Sie selbst.

 


19.04.2017
Statement
der AG Heimopfer Korntal zum Boykottaufruf des Betroffenenforums

 



15.04.2017
Boykott

Das Netzwerk Betroffenenforum um Detlev Zander ruft seine Anhänger zum Boykott der jetzt angelaufenen unabhängigen Aufarbeitung der Missbrauchsfälle in den Kinderheimen der Ev. Brüdergemeinde Korntal auf.

Der Boykott ist ein Mittel, um einen Gegner dazu zu bringen, die Forderungen der Boykotteure zu erfüllen.

Welche Forderungen stellt das Betroffenenforum?

Die Opfer wollen aus gutem Grunde, dass alles auf den Tisch kommt; dass jede Verfehlung, jeder Täter, jeder Mitwisser, öffentlich gemacht wird und schließlich auch alle zur Verantwortung gezogen werden. Sie erwarten aber auch, dass alle Strukturen, alle Netzwerke, alle inneren und äußeren Umstände aufgezeigt werden, die diese Verbrechen überhaupt erst möglich gemacht haben.

Das wollen alle Mitglieder der AGG auch.
Deshalb wurden mit Frau Dr. Baums-Stammberger und Herrn Prof. Hafeneger unabhängige und kompetente Persönlichkeiten für diese Aufgabe gewonnen. Sie haben die notwendige Fachkenntnis und Erfahrung und standen bisher nicht in irgendeiner Beziehung zu der Brüdergemeinde. Anderslautende Behauptungen sind böswillige Verleumdungen.

Das Betroffenenforum will eine Aufarbeitung ohne irgendeine Beteiligung der Brüdergemeinde. Auch wenn so etwas wünschenswert wäre, es ist praktisch nicht möglich. Die Brüdergemeinde muss die finanziellen Mittel zur Verfügung stellen und den Zugriff auf die Akten ermöglichen. Es gibt bundesweit keine vergleichbare Aufarbeitung ohne Mitwirkung der „Täterorganisation“. In dem immer wieder als Beispiel herangezogenen „Regensburger Modell“ hat der Bischof allein, ohne Beteiligung von Opfern, einen in Regensburg gut vernetzten Rechtsanwalt, der in der Baubranche und im Profifußball tätig ist, als Aufklärer bestellt. Erst später wurde vom Bischof ein Kuratorium eingesetzt, in dem Opfer und Domkapitel paritätisch vertreten sind.

Was bewirkt der Boykott?

Wenn sich viele an dem Boykott beteiligen, werden weniger Taten aufgeklärt, fallen weniger Kosten an. Das nützt der Brüdergemeinde und bestärkt diejenigen Mitglieder der Brüdergemeinde, die behaupten, alles sei maßlos übertrieben.

Welche Vorteile haben die Boykotteure?
Das Betroffenenforum verspricht, eine höhere Entschädigung gerichtlich zu erkämpfen. Dazu gibt es schon Erfahrungen. Das OLG Stuttgart hat den Prozesskostenhilfeantrag des Herrn Zander abgewiesen, weil die Forderung verjährt ist. Der Bundestag hat vor 7 Jahren den Runden Tisch Heimerziehung eingesetzt, weil die Ansprüche der misshandelten Heimkinder verjährt sind. Statt einer Entschädigung hat man Hilfe in Form von Sachleistungen gewährt. An eine Änderung der Verjährungsregeln, nur weil das Betroffenenforum das verlangt, ist nicht zu denken.

Was bringt eine Strafanzeige?
Das Betroffenenforum fordert seine Anhänger auf, Strafanzeige zu erstatten, die ganze Heimgeschichte einem Polizisten zu erzählen und eine Kopie des Protokolls mit nach Hause zu nehmen. Die Staatsanwaltschaft wird prüfen, ob ein Ermittlungsverfahren eingeleitet werden muss. Dabei wird zuerst geprüft, ob die geschilderten Vorfälle strafrechtlich verjährt sind. Wären sie es nicht, hätte der Bundestag nicht den Runden Tisch Heimerziehung eingesetzt und das OLG Stuttgart hätte den Prozesskostenhilfeantrag des Herrn Zander nicht abgewiesen. Wer Strafanzeige erstattet, bekommt eine Kopie des Protokolls und mit einem Formschreiben der Staatsanwaltschaft die Mitteilung, dass ein Ermittlungsverfahren nicht eröffnet wird.

Mir leuchtet nicht ein, warum es besser sein soll, seine Heimgeschichte einem Polizisten auf der Polizeiwache zu erzählen und nicht Frau Baums-Stammberger, die sich intensiv mit dem Thema beschäftigt und das Geschehene aufklären und dokumentieren will.

Das Betroffenenforum hat recht, der Weg, den es eingeschlagen hat, ist steinig und schwer. Er wird zu keinem Ergebnis für die Betroffenen führen.

Die AGG will darauf achten, dass die Aufklärung, so wie es die Brüdergemeinde verspricht, umfassend und schonungslos erfolgt, dass alles auf den Tisch kommt. Dazu brauchen wir die Unterstützung aller Heimopfer. Sagen Sie uns Ihre Meinung, geben Sie uns ein feed back. Wir sind erst am Anfang und können noch einiges gestalten.

Die Anerkennung des erlittenen Leides, die die Brüdergemeinde versprochen hat, umfasst mehr als eine finanzielle Anerkennungsleistung. Dazu gehört auch eine Dokumentation, in der jeder nachlesen kann, was die Heimkinder erlitten haben und welche Folgen das für das spätere Leben hat. Sagen Sie uns, was Ihnen darüber hinaus noch wichtig ist.

Dr. Ludwig Pätzold

Hinweis
an diejenigen, die nichts versäumen möchten, die noch Hoffnung haben, dass ein Wunder geschieht und Detlev Zander eine höhere Entschädigung erstreitet:

Sie können unbesorgt mit Frau Dr. Baums-Stammberger sprechen. Niemand erfährt, wer sich an der Aufklärung beteiligt und die Anerkennungsleistung beantragt hat.


Sollte aber das Wunder geschehen, und Detlev Zander eine höhere Entschädigung erstreiten, werden alle davon erfahren, weil Detlev Zander niemals ein Schweigegelübde abgeben wird. Dann bekommen alle die höhere Entschädigung.

 



13.04.2017- abends
Wir erhalten soeben die offizielle
PRESSEMITTEILUNG
„Aufklärer stellen Aufklärungskonzept vor“
Aufklärung hat begonnen

Stuttgart, 10.04.2017
Im Aufarbeitungsprozess von Missbrauchsfällen bei der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal haben die von der Auftraggebergruppe bestellten unabhängigen Aufklärer am 10.04.2017 im Rahmen einer Pressekonferenz ihr Aufklärungskonzept vorgestellt. Die Aufklärung hat begonnen. Betroffene können sich ab sofort an Frau Dr. Baums-Stammberger wenden.

Die Aufklärer
Frau Dr. Brigitte Baums-Stammberger und Herr Prof. Dr. Benno Hafeneger wurden am 28.03.2017 als unabhängige Aufklärer von der Auftraggebergruppe bestellt.

Frau Dr. Baums-Stammberger ist Richterin a.D. In den letzten Jahren leitete sie in Frankfurt ein Jugendschöffengericht, d.h. es kamen alle Verfahren zu ihr, in denen Kinder und Jugendliche Opfer von Gewalt, besonders auch sexueller Gewalt, gewesen waren. Sie verfügt über langjährige juristische Erfahrungen zur Aufklärung von sexuellen und anderen Formen der Gewalt gegenüber Kindern und Jugendlichen.

Herr Prof. Dr. Benno Hafeneger wird für den erziehungs- und sozialwissenschaftlichen Teil der Aufarbeitung verantwortlich sein. Er arbeitet als Erziehungswissenschaftler seit mehr als 20 Jahren an der Universität in Marburg und ist einer der renommiertesten Jugendforscher in Deutschland. In zwei seiner letzten Bücher befasste er sich mit den Themen: „Strafen, prügeln, missbrauchen: Gewalt in der Pädagogik“ und „Beschimpfen, bloßstellen, erniedrigen: Beschämung in der Pädagogik“.

Das Aufklärungskonzept

1. Das Ziel
Die anstehende Untersuchung hat zum Ziel, Vorfälle von sexuellem Missbrauch, Gewalt und erlittenem Unrecht in den Werken der Evangelischen Brüdergemeinde von 1945 bis in die 1980er Jahre aufzuklären. Die Evangelische Brüdergemeinde will dadurch nicht nur ihre Anerkennung von erlittenem Leid deutlich zum Ausdruck bringen, sondern gleichzeitig auch entsprechende Anerkennungsleistungen an Betroffene zahlen. 

2. Der Ablauf der Gespräche mit Betroffenen und ehemaligen Heimkindern

Frau Dr. Baums-Stammberger bietet den Betroffenen zunächst an, sich mit ihr telefonisch, per Email oder mit Briefpost innerhalb ihrer Sprechzeiten in Verbindung zu setzen, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Die Nummer der Hotline, die Email-Adresse sowie das Postfach für Briefsendungen und die  Sprechzeiten finden Sie am Ende dieser Pressemitteilung). Die Betroffenen haben die Möglichkeit entweder einen Fragebogen in ihrer Anwesenheit auszufüllen, oder aber ein Gespräch mit ihr zu führen. Dabei untersucht sie, in welchen Heimen es wann durch welche Personen zu welchen Taten gekommen ist und ordnet diese juristisch ein. Sie erstellt jeweils ein anonymisiertes Memo, das einem unabhängigen Experten zur Auswertung mit Hilfe der Software MAXQDA zugeleitet wird.

Soweit die Betroffenen einverstanden sind, werden die Gespräche aufgezeichnet, ebenfalls anonym. Die Gespräche sind streng vertraulich. Außer den beiden Aufklärern und später der Vergabekommission erfährt niemand von den Inhalten der Gespräche oder erhält Einsicht in die Unterlagen. Die Gespräche werden im Raum Stuttgart oder auch in Wohnortnähe der Betroffenen stattfinden. Im Anschluss an eine Plausibilitätsprüfung werden die Anträge der Betroffenen mit dem Fragebogen beziehungsweise den schriftlichen Interviewaufzeichnungen einer noch zu bildenden unabhängigen Vergabekommission übergeben. Diese entscheidet sodann über die freiwilligen Anerkennungsleistungen. 

3. Die sozialwissenschaftliche Auswertung
Herr Prof. Dr. Benno Hafeneger wird in seiner erziehungs- und sozialwissenschaftlichen Untersuchung vor allem danach fragen, wie es möglich war, dass Vorfälle von sexuellem Missbrauch und von Gewalt scheinbar unbemerkt in den Heimen vorkommen konnten, ohne dass es öffentlich wurde. Er wird sich entsprechend auf die Organisation und die Strukturen der Heimerziehung und auf die Frage nach den Gründen für das institutionelle Versagen konzentrieren und nicht mit den Betroffenen in Kontakt treten. Die Auswertung erfolgt unter Einbeziehung der von Prof. Dr. Kuckartz entwickelten und zur Unterstützung von wissenschaftlichen Projekten und Studien angewandten Software MAXQDA und mit Hilfe eines in der Anwendung dieser Software geschulten externen und unabhängigen Experten. 

4. Zwischeninformationen und Abschlussbericht 
Zum aktuellen Zeitpunkt kann noch keine definitive Aussage darüber gemacht werden, wann ein Abschlussbericht vorgestellt werden kann. Dies ist stark davon abhängig, wie viele Betroffene sich melden. Die Aufklärer wollen jedoch in einem Rhythmus von circa drei Monaten eine Zwischeninformation zum aktuellen Status der Aufklärung abgeben. Das Ende des Aufklärungsprozesses ist anvisiert für Anfang 2018 – dieser Zeitpunkt hängt aber wesentlich von der zu bearbeitenden Zahl der Gespräch und Anträge ab und kann deshalb mehr oder minder variieren. 

Stimmen aus der Auftraggebergruppe zum Start der Aufklärung


Wolfgang Schulz, Theodor Kampouridis -  Sprecher der AGKH (AG Heimopfer):

„Wir setzen berechtigte Hoffnungen in die Zusammenarbeit der Moderatoren und Aufklärer.
Unsere Arbeitsgemeinschaft bedauert den voreiligen Ausstieg des BetroffenenForums aus diesem notwendigerweise gemeinsamen Prozess, zumal es hier um die Interessen aller ehemaligen betroffenen Heimkinder in den Einrichtungen der Brüdergemeinde geht.
Wir hoffen, dass das BetroffenenForum seinen unbesonnenen Boykottaufruf an seine Mitglieder rasch zurückzieht, denn nur die Heimkinder, die die Aufklärung unterstützen, können Anerkennungsleistungen erhalten.“ 


Klaus Andersen, weltlicher Vorsteher der Brüdergemeinde: 

„Wir sind erleichtert und froh, dass Betroffene und Beteiligte es nach Jahren der Diskussionen und Hindernisse nun gemeinsam geschafft haben, unabhängige Aufklärer zu beauftragen und, dass der unabhängige Aufklärungsprozess nun beginnen kann.“ 

Peter Saur – Betroffener und Mitglied der Auftraggebergruppe: 

„Ich bin sehr froh, dass es uns nach so langer Zeit und trotz aller Widerstände, gelungen ist, den Aufklärungsprozess in die Wege zu leiten. Viele der älteren Betroffenen werden sich sicher darüber freuen können. Wir sind überzeugt, in Frau Dr. Baums-Stammberger und Herrn Prof. Dr. Hafeneger als Aufklärer, kompetente Persönlichkeiten gefunden zu haben!“  

Die Moderatoren

Frau Prof. Dr. Elisabeth Rohr und Herr Gerd Bauz wurden von der Auftraggebergruppe mit der Moderation des weiteren Aufklärungsprozesses beauftragt. Sie werden den Aufklärungsprozess im Hintergrund begleiten und für die Kommunikationsprozesse nach innen und außen zur Verfügung stehen.

In dieser Funktion nehmen Sie ab sofort auch die Annahme von Presseanfragen für den Gesamtprozess entgegen. Presse- und Medienvertreter werden gebeten, sich bei Rückfragen zum Aufklärungsprozess unter
moderation-korntal@web.de an die Moderatoren zu wenden. 

Hier die Kontaktdaten für die Betroffenen:

Ansprechpartnerin: Frau Dr. Brigitte Baums-Stammberger
Hotline: 0174/7121108
Sprechzeiten: mittwochs 16 bis 18 Uhr, freitags 18 bis 19 Uhr
Email-Adresse: Aufklaerung.korntal@gmx.de

Postanschrift:
Dr. Brigitte Baums-Stammberger
Postfach110933
60044 Frankfurt am Main.


Prof. Dr. Elisabeth Rohr und Gerd Bauz






13.04.2017
Zander rausgeflogen

Detlev Zanders Machenschaften scheinen erste Konsequenzen zu haben: auf der Internetseite des Netztwerk BetroffenenForum e.V. ist Zander überall gelöscht, sowohl als Kontaktperson wie als Sprecher. Auch seine Boykottaufrufe sind dort nicht veröffentlicht. Die Gruppe ist also mittlerweile gespalten. Dafür spricht auch eine Veröffentlichung, die letzte Woche für wenige Stunden auf der Heimopfer-Seite stand und in der eine Trennung von Detlev Zander bekanntgegeben wurde.

Auf seiner Facebook-Seite dementiert Detlev Zander nun heftig seinen Rauswurf, Tatsache aber bleibt: er steht nicht mehr drin, da hilft auch kein Dementi. Inzwischen hat ein Herr Kammerl die Herrschaft über diese Seite übernommen. Bisher hat er als Treuhänder für Gelder fungiert, die von der Brüdergemeinde an das Betroffenenforum geflossen sind. Aktuell hat er eine Pressemitteilung veröffentlicht, die sachlich falsche juristische Ratschläge und allerlei Vermutungen und Unterstellungen beinhaltet. Herr Kammerl ist offensichtlich kein Fachmann, wir raten den Heimopfern dringend, sich in juristischen Fragen an Fachleute zu wenden.

Zanders Rauswurf lässt nun hoffen, dass die früheren Korntaler Heimkinder in absehbarer Zeit eine Anerkennungsleistung erhalten können, Zander hat die erste Runde der Aufarbeitung platzen lassen und ist wohl der Überzeugung, er könne durch Boykottaufrufe eine weitere Verzögerung erreichen. Die Opferhilfe setzt sich dafür ein, die Missbrauchsopfer nicht noch länger warten zu lassen.



11.04.2017
Aufruf

Die früheren Korntaler Heimkinder sind aufgerufen, sich an die Aufklärerin zu wenden:

postalisch:
Dr. Brigitte Baums-Stammberger
Postfach 110933
60044 Frankfurt

telefonisch:
0174-7121108
mittwochs 16-18 Uhr
freitags 18-19 Uhr

per mail:
aufklaerung.korntal@gmx.de

(Quelle: Schwäbische Zeitung online)
Die Stuttgarter Zeitung gibt bisher keine Kontaktdaten bekannt.
Ergänzung vom 12.04.2017:
Die Stuttgarter Zeitung berichtet heute über einen Boykottaufruf, verschweigt aber weiterhin die Kontaktdaten der Aufklärung. Indem man die Aufarbeitung über diese Art der Berichterstattung in Gefahr bringt, kann man dann im Falle des Scheiterns die seitherige Berichterstattung rechtfertigen. Also weiterhin Berichterstattung im Interesse der Boykotteure. (siehe auch unten: Kampagnenjounalismus . . )



10.04.2017
Pressekonferenz

Heute wurde in einer Pressekonferenz das Aufklärerteam vorgestellt, das von der mehrheitlich mit früheren Heimkindern besetzten Auftraggebergruppe gewählt wurde. Eine kleinere Gruppe ehemaliger Heimkinder wirbt weiter dafür, sich nicht an der Aufarbeitung zu beteiligen und auch auf eine mögliche Anerkennungsleistung zu verzichten.

Bericht im SWR.

 



03.04.2017
Kampagnenjournalismus übelster Art

Ab wann Fake News strafrechtlich verfolgt werden?
"Desinformationen gegen Personen sind juristisch angreifbar!

So geschehen in der heutigen Ausgabe der Stuttgarter Zeitung. Über die beiden neuen Aufklärer in Korntal wird behauptet, sie würden von einer Gruppe von früheren Heimkindern abgelehnt "wegen ihrer Nähe zu den Mediatoren und zur Brüdergemeinde." 

Diese "Nähe" kann es - nachprüfbar - gar nicht geben, sie wird aber als Tatsache formuliert, obwohl es sich lediglich um die Behauptung einer kleinen Gruppe handelt.

Wieso sich die Stuttgarter Zeitung bereits zum zweiten Male dazu hergibt, hart an der juristischen Grenze einen Kampagnenjournalismus für die Interessen einer kleinen Gruppe zu betreiben, wird hiermit die Chefredaktion gefragt. 

Wurde hier jemand bestochen oder gekauft, um in einer eigentlich seriösen Tageszeitung solche Falschinformationen und Verleumdungen über namentlich genannte Personen abzudrucken?




1. April 2017
Kurswechsel

In einer überraschend angesetzten Pressekonferenz haben die Vertreter des Betroffenenforums folgendes bekanntgegeben:

1. Es wird keine weiteren Boykottaufrufe des Betroffenenforums geben.
2. Detlev Zander wird alle Geldbeträge und geldwerten Vorteile offenlegen, die er seit Mai 2015 aus dem Aufarbeitungsprozess bzw. seiner Planung erhalten hat.
3. Gerald Kammerl wird die Verwendung der Gelder offenlegen, die er für das Betroffenenforum treuhänderisch verwaltet hat.
4. Gerald Kammerl wird die Verwendung der Spendengelder offenlegen, die bisher auf dem Spendenkonto des "Netzwerk Betroffenenforum" eingegangen sind.
5. Detlev Zander wird die bisher geheimgehaltenen Protokolle der "Steuerungsgruppe" aus dem Jahr 2015 veröffentlichen, um gegenüber den früheren Heimkindern Transparenz zu zeigen.
6. Das Betroffenenforum will von dem bisher immer wieder formulierten Alleinvertretungsanspruch für alle früheren Korntaler Heimki
nder abrücken.

7. Das Betroffenenforum möchte sich - Überraschung - stärker pietistisch ausrichten und deshalb Kontakt zu Volker Kauder aufnehmen.

Die Opferhilfe freut sich über diesen Kurswechsel und die neue Offenheit des Betroffenforums, insbesondere was das bisher undurchsichtige Finanzgebaren angeht. Das Vorhaben, nun Anschluss in pietistischen Kreisen zu suchen, ist dennoch irritierend.

 



29.03.2017
Kriminell

Auf der Facebook-Seite des Betroffenenforums werden bewusst Falschinformationen verbreitet, um die Aufarbeitung zu stören. So wird u.a. behauptet, die Opfer wären an der Beauftragung der beiden Aufklärer gar nicht beteiligt gewesen. Tatsächlich aber wurde die Entscheidung von vier Vertretern der Opfer und zwei Vertretern der Brüdergemeinde getroffen. Das Betroffenenforum war in der Auftraggebergruppe ursprünglich mit weiteren zwei Stimmen vertreten und ist aus dieser AGG auf eigenen Wunsch ausgetreten. Die Mehrheit der Heimopfer hat daraufhin die Weiterarbeit beschlossen. Detlev Zander als Vertreter einer kleinen Minderheit versucht nun pausenlos, eine Person als Aufklärer durchzusetzen, die aber längst abgesagt hat. Zander geht es nur um die Störung der Aufarbeitung durch bewusste Falschinformationen.

Wir haben die Seite den Behörden gemeldet.



29.03.2017
Pressemitteilung

Aufklärung Korntal beginnt
Auftraggebergruppe beauftragt unabhängige Aufklärer
 
Stuttgart, 28.03.2017
 
Der Aufarbeitungsprozess von Missbrauchs- und Gewaltfällen bei der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal geht weiter.
Am 28.03.2017 traf sich die Auftraggebergruppe und bestellte offiziell unabhängige Aufklärer, die nun zeitnah ihre Arbeit aufnehmen.
 
Rückblende
 
Im Rahmen des gemeinsamen Aufarbeitungsprozesses hatte es immer wieder Differenzen zwischen einzelnen Teilnehmern der Auftraggebergruppe gegeben, die sich aus Betroffenen-Vertretern, Vertretern der Brüdergemeinde und zwei Mediatoren zusammensetzt. Daraufhin erklärte das Netzwerk BetroffenenForum öffentlich seinen Rücktritt aus der Auftraggebergruppe unter der Mediation von Prof. Dr. Elisabeth Rohr und Gerd Bauz.
 
Eine Abstimmung der Mitglieder der Auftraggebergruppe ergab, dass diese die Arbeit fortsetzen wollen, dass sie den Mediatoren ihr Vertrauen aussprechen und sich die Auftraggebergruppe auch nach dem Start des nun bevorstehenden Aufklärungsprozesses weiter für die Belange aller ehemaligen Heimkinder verpflichtet weiß, unabhängig davon, ob diese in der Auftraggebergruppe sind oder nicht.
 
Die Mediatoren hatten diese neue Situation für sich zu prüfen und stellten fest,
  1. dass die Mediation erfolgreich war, da es gelang, die unterschiedlichen Konfliktparteien in mehreren Sitzungen an einen Tisch zu bringen,
  2. sie ist aber in Bezug auf das Netzwerk BetroffenenForum nach acht-monatigen Bemühungen gescheitert, da sich das Netzwerk aus dem Mediationsverfahren verabschiedet hat,
  3. die gestellten Ziele unter Beteiligung der Arbeitsgemeinschaft Heimopfer Korntal und von weiteren Vertretern der  ehemaligen Heimkinder in der Auftraggebergruppe erreichbar sind,
  4. alle ehemaligen Heimkinder und Betroffenen eingeladen werden, sich einzubringen, insbesondere wenn es jetzt darum geht, andere Betroffene über die Aufklärung und die Beantragung der Anerkennungsleistung zu informieren.
Prof. Dr. Elisabeth Rohr und Gerhard Bauz erklären sich nach dieser Prüfung und Feststellung bereit, die Auftraggebergruppe künftig als „Moderatoren“ zu unterstützen.
 
Das Aufklärerteam
 
Die Auftraggebergruppe hat am 28.03.2017 Frau Dr. Brigitte Baums-Stammberger und Herrn Prof. Dr. Benno Hafeneger als unabhängige Aufklärer beauftragt. Die Expertise von beiden wurde von der gesamten Auftraggebergruppe einhellig als sehr gut und für den Aufklärungsprozess als sehr wertvoll eingestuft.
 
Frau Dr. Baums-Stammberger ist Richterin a.D. und war zuletzt am Amtsgericht in Frankfurt am Main als Richterin tätig, hier vor allem im Bereich von Jugendschutzangelegenheiten. Sie wird den juristischen Teil der Aufklärung, insbesondere die Befragung der ehemaligen Heimkinder und Betroffenen übernehmen.
Herr Prof. Dr. Benno Hafeneger wird für den erziehungs- und sozialwissenschaftlichen Teil der Aufarbeitung verantwortlich sein. Für die wissenschaftlich-statistische Auswertung wird die von Prof. Dr. Kuckartz entwickelte Software MAXQDA eingesetzt.
 
Die nächsten Schritte
 
Die Gespräche mit der Auftraggebergruppe und mit den Aufklärern sind so weit vorangeschritten, dass die Aufklärung beginnen kann.
 
Zwecks Vorstellung der Aufklärer und ihrer einzelnen Expertisen sowie zwecks Bekanntgabe des  Aufklärungskonzeptes wird es daher in Kürze eine gemeinsame Pressekonferenz der Aufklärer und der Auftraggebergruppe geben, auf der auch weitere Fragen zum Gesamtprozess beantwortet werden können.
 
Die Medienvertreter werden gebeten, sich daher mit Fragen noch bis zur baldigen Pressekonferenz zu gedulden. Eine separate Einladung folgt.
 
Prof. Dr. Elisabeth Rohr und Gerd Bauz
als Moderatoren der Aufarbeitung der Missbrauchsfälle in den Werken der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal
im Namen der Auftraggebergruppe


Kommentar der Opferhilfe:
Wir freuen uns, das die Aufarbeitung beginnt. Besonders freut uns, dass zwei wirklich (auch von der Kirche) unabhängige Perrsönlichkeiten gefunden wurden. Dies ist der entscheidende Unterschied zum sog. "Regensburger Modell".

 

 

 

 

27.03.2017
Doppelmoral

Heute wiederholt Detlev Zander mal wieder seinen Boykottaufruf. Die Heimopfer sollen so lange auf eine Anerkennungsleistung verzichten, bis Zander (bzw. sein Anwalt) das alleinige Bestimmungsrecht für die Aufarbeitung bekommt. Das ist schon eine herbe Aufforderung an seine Leidensgenossen, die Zander hier formuliert. Hoffentlich fallen diese nicht drauf rein, spätestens dann, wenn sie erfahren, welche Summen Detlev Zander in den letzten beiden Jahren schon aus dem Aufarbeitungsprozess gesaugt hat. Immer mehr für den Chef, die anderen sollen gefälligst verzichten.

Aus gut unterrichteten Kreisen ist zudem zu hören, dass Zander mit dieser Aktion versucht, die Zahl der möglicherweise Anspruchsberechtigten zu verringern, in der Hoffnung, dass dann mehr für jeden Einzelnen herausspringt. Ob diese Rechnung aufgeht? Wir hoffen es nicht.

Zander begründet seinen Boykottaufruf mit dreisten Lügen. Den Heimopfern, die sogar die Mehrheit in der Aufarbeitungsgruppe haben, unterstellt er Abhängigkeit von der Brüdergemeinde. Dabei ist es Zander selbst, der sich lange Zeit durch Wohltaten hat kaufen lassen. (Wir wissen bis heute nicht, was sich in der sog. Steuerungsgruppe ein ganzes Jahr lang abgespielt hat. Das hat Zander unter den Teppich gekehrt.) Jetzt sieht er seine - finanziellen - Felle davon schwimmen, veröffentlicht eine Falschmeldung nach der anderen und bringt womöglich noch die Aufarbeitung in Gefahr.

Die Gefahr wird erst vorüber sein, wenn niemand mehr auf die Zander-Strories hereinfällt. Herr Zander wird nun wieder aufschreien, er werde von der Opferhilfe beleidigt. Aber auf dieser Seite hier stehen nur nachweisbare Tatsachen.

 





26.03.2017
Getrennte Wege

Das Betroffenenforum hat sich ja aus der Auftraggebergruppe verabschiedet und möchte nun laut Pressemitteilung den gerichtlichen Weg beschreiten. Die AG Heimopfer hingegen arbeitet weiter daran, für die vielen anderen Heimopfer einen unabhängigen Aufklärer zu finden.

Wir respektieren den Entschluss des Betroffenenforums und erwarten ebensolchen Respekt für den Entschluss der AG Heimopfer.

Zudem hat die Gruppe um Detlev Zander sich damit auch von der Forderung verabschiedet, dass
Ulrich Weber, der Anwalt des Betroffenenforums, als Aufklärer wieder ins Spiel kommt. Zum einen hatte Weber ja schon definitiv abgesagt und kann jetzt als Anwalt des Betroffenenforums nicht dessen Mitglieder vor Gericht vertreten und gleichzeitig als unabhängiger Aufklärer fungieren. Dann ist das jetzt also auch geklärt.

Die Opferhilfe hält die Beauftragung eines Aufklärers auch deshalb für sinnvoll, weil sich vor Gericht für lange zurückliegende Vorfälle wohl schwerlich eine Entschädigung erstreiten lässt. 

 


 
Einige Tage lang war diese Seite nicht ereichbar, weil wir auf einen anderen Server ungezogen sind. Wir bitten um Verständnis.



 

Drei Falschmeldungen

Das Betroffenenforum - die kleine Gruppe aus Bayern - meldet fälschlicherweise, die Aufarbeitung sei erneut gescheitert. Richtig ist, sie hat noch gar nicht begonnen. Es gibt deshalb auch noch keine Beschlüsse über Geldzahlungen.

Des Weiteren behauptet das Betroffenenforum, sie seien von den Beratungen (gemeint ist die Auftraggebergruppe) ausgeschlossen worden. Richtig ist, das Betroffenenforum ist selbst ausgetreten und hat dies auch mehrfach öffentlich bestätigt.

Zum dritten besteht das Betroffenenforum darauf, den privaten Anwalt ihrer Gruppe mit der Aufklärung zu beauftragen. Dieser hatte sich sogar bei der Auftraggebergruppe vorgestellt, danach aber in einer Pressemitteilung mitgeteilt, dass er für diese Aufgabe nicht mehr zur Verfügung steht.

Ein weiteres Kusiosum ist, dass das Betroffenenforum eine Aufklärung nach dem Regensburger Modell fordert. Dort hat die Kirchenleitung alleine unter Ausschluss der Betroffenen einen Aufklärer berufen. In Korntal hingegen sitzen in der Auftraggebergruppe immer noch vier frühere Heimkinder und haben dort eine Mehrheit. Wieso die Zander-Gruppe aus Plattling nun die Mitwirkung der früheren Heimkinder ablehnt und das Regensburger Modell fordert, ist nicht nachvollziehbar. Auch die Opferhilfe findet eine Mitwirkung der früheren Heimkinder sinnvoll und lehnt deshalb das Regensburger Modell, also ein alleiniges Entscheidungsrecht der Kirchenleitung ab.

Zusammengefasst: Das Betroffenenforum meldet das Ende einer Aufklärung, die noch gar nicht begonnen hat, fordert das alleinige Entscheidungsrecht der Kirchenleitung (Regensburger Modell) und schlägt einen Aufklärer vor, der gar nicht zur Verfügung steht.

Soweit die Fakten. Die Frage, was die Plattlinger Gruppe antreibt, ihren Leidensgenossen mit Falschinformationen schaden zu wollen, können wir allerdings nicht beantworten. 




11.03.2017
Satire

Auf der Opferseite der Betroffenen wurde heute ein erheiternder Beitrag eingestellt mit der eindeutigen Überschrift "Satire". Solche Beiträge sind durchaus geeignet, die manchmal etwas angespannte oder auch verkrampfte Pressearbeit aufzulockern. Deshalb wollen wir diesen satirischen Beitrag hier gerne satieren:

Die Top Ten der "wahrhaften" Aufklärer im
Missbrauchsskandal der Brüdergemeinde Korntal
verteilen sich wie folgt:


1. Der "Unverzichtbare", in der Presse mit dem Beinamen "der als Erster". Er haut gerne seine Mitstreiter übers Ohr und lässt sich mit so ziemlich allem umstimmen: für Notebooks, Handys, Telefonverträge oder eine Büroeinrichtung verlässt er schon mal seine besten Freunde. Er ist ausgewiesener Spezialist für alternative Fakten.

2. Die Mitstreiterin von Nr. 1, sie kann kartonweise Bücher verschwinden lassen, die ihr nicht gehören und schreibt unter alle Facebook-Einträge von Nr. 1 "gefaked mir".

3. Der Sponsor von Nr. 1, er kann Gelder treuhänderisch verwalten, ohne jemals einen Ausgabebeleg beizubringen, vermietet Büroraum an den "Unverzichtbaren", lässt sich dies wiederum von anderen bezahlen. Hat einen Spendensammelverein gegründet, in dem nur Leute stimmberechtigt sind, die niemals in Korntal waren, geschweige denn in einem Kinderheim.

4. Ein noch nicht pensionierter Rechtsanwalt, der sich gut mit Spendenaffären auskennt. Er beherrscht das Kunststück, in seiner Privatwohnung andere Spendenspezialisten zu versammeln, die dann alle anderntags hinter Schloss und Riegel wandern, alle außer ihm, weil er nie etwas mit ihnen zu tun hatte. Er ist ja ein Aufklärer und darf mit seinen Künsten sogar Modell stehen.

5. Eine Sozialwissenschaftlerin, die sich als Hypnotiseurin profiliert hat. Sie kann jederzeit einen Menschen, der Opfer von Missbrauch wurde, davon überzeugen, dass er eigentlich gar kein Opfer ist oder je war. Diese ihre Kunst macht sofort betroffen. Ein weiteres ihrer Kunststücke war, alle Korntaler Heimopfer außer drei Erwählten (und durch Notebook, Handy und Spesen Überzeugte) ein ganzes Jahr lang von jeglichen Informationen und Entscheidungen fernzuhalten.

6. Die Redakteurin einer Lokalzeitung, die die Kunst beherrscht, Artikel nach nur einer einzigen Quellenangabe zu schreiben. Diese Art der Berichterstattung als einseitig zu bezeichnen, wäre ungerecht, man sagt hier eher "kleinseitig". Alle ihre Artikel über den Missbrauchsskandal beginnen mit: "der als erster".

7.-10. Diese Plätze (und vielleicht noch mehr) teilen sich völlig unbekannte Vorstandsmitglieder des schon genannten Spendensammelvereins. Sie haben eine Satzung beschlossen, die allen Heimopfern die Mitbestimmung verwehrt. Nur "Betroffene" dürfen mitreden (siehe auch 5.). Die Opfer können allenfalls für die Betroffenen "spenden".

12.03.2017: dieser Beitrag ist schon wieder von der Opferseite der Betroffenen verschwunden, war wohl doch zu selbstkritisch, aber hier kann er ja noch gelesen werden.



08.03.2017
Für die Presse:

Das Betroffenenforum bzw. sein Sprecher Detlev Zander spricht nur für wenige frühere Heimopfer (höchstens 5-10 Personen). Zander versucht, in der Öffentlichkeit den Eindruck zu erwecken, er spräche für eine große Gesamtheit der Heimopfer. Dies ist nicht der Fall.
Derzeit versucht nur diese kleine Gruppe des Betroffenenforums (nicht die Heimopfer der Korntaler Kinderheime), den Beginn einer Aufarbeitung zu verhindern. Es gelingt Zander immer wieder, die Öffentlichkeit falsch zu informieren. Im Interesse aller ehemaligen Heimkinder müssen wir uns darum bemühen, weiteren Schaden abzuwenden und eine tatsächliche Aufklärung und Aufarbeitung in Gang zu bringen.

Es ist damit zu rechnen, dass Detlev Zander wieder mit persönlichen Angriffen reagiert. Das müssen wir aushalten im Interesse derjenigen, die auf eine baldige Anerkennungsleistung hoffen.

Nachtrag (9.3.2017): Und siehe da: Detlev Zander bezeichnet unsere Veröffentlichungen hier als öffentliche Hetze gegen ihn. Aber es ist genau umgekehrt. Detlev Zander betreibt momentan Hetze gegen die beiden Mediatoren mit überwiegend falschen und erfundenen Behauptungen.

Wir stellen abermals fest: Detlev Zander versucht mit seiner Öffentlichkeitsarbeit, den Start der Aufarbeitung ein zweites Mal zu verhindern. Er stellt sich selbst als Opfer öffentlicher Angriffe dar mit einer großen Kette von Fake-News. Zander ist freiwillig aus einem Gremium ausgetreten, dessen Auflösung er nun fordert, obwohl er damit gar nichts mehr zu tun hat.

Wir fordern Detlev Zander auf, die unerträgliche öffentliche Hetze gegen die Opferhilfe Korntal und gegen die Mediatoren unverzüglich einzustellen.


Und noch eine Nachricht an Herrn Kammerl: Bevor Sie zustimmen, dass man Ihren Namen unter eine Pressemitteilung setzt, sollten Sie den Text besser durchlesen. So ist es an Peinlichkeit wohl kaum zu überbieten.
(Nachtrag: Herr Kammerl hat die Nachricht wohl erhalten, die schlimmsten Schreib-Fehler sind jetzt beseitigt)

 




07.03.2017
Aufklärung tut not,

und zwar zuerst über das "Netzwerk Betroffenenforum". Diese kleine Gruppe aus Plattling/Bayern ist mit großem Getöse aus der Auftraggebergruppe ausgetreten und wollte eigene Wege gehen. Die große Mehrheit der Heimopfer (die Plattlinger lehnen ja auch den Opferstatus ab) möchte aber nun endlich den oder die unabhängigen Personen bestimmen, die den Auftrag zur Aufarbeitung bekommen sollen.

Nun maßt sich die kleine Plattlinger Truppe plötzlich an, allen anderen die Weiterarbeit verbieten zu wollen. Dazu haben sie aber nicht das geringste Recht. Niemand von denen, die jetzt endlich ans Ziel kommen wollen, hat die Gruppe und ihren sog. Sprecher Detlev Zander ermächtigt, in ihrem Namen zu sprechen.

Deshalb informieren wir nun alle diejenigen, die vom Betroffenenforum attackiert werden, dass dieses Betroffenenforum nur eine kleine Gruppe vertritt, nur diejenigen, die keine Opfer von Misshandlungen wurden, sondern lediglich Betroffene sind.

Zudem gibt es in Plattling einen Verein, der für diese kleine Gruppe Spenden eintreibt. Im Vorstand dieses Vereins gibt es niemanden, der in einem Kinderheim war, die meisten der Vorstandsmitglieder waren noch nicht einmal in Korntal. Wenn tatsächliche Heimopfer dort Mitglied werden, haben sie nichts, aber auch gar nichts mitzuentscheiden (laut Satzung). Uns ist auch kein Heimopfer bekannt, das schon von den Plattlinger Spendensammlern profitiert hätte.

Die Gruppe um Detlev Zander hat nun zwei Jahre lang einen Start der Aufarbeitung verhindern können und versucht jetzt wieder, massiven Druck auf alle auszuüben, die an einem Start der Aufarbeitung interessiert sind. Dies geschieht durch unentwegte schlimme Beleidigungen insbesondere der Mediatoren. 

Wir werden uns weiter dafür einsetzen, dass tatsächlich aufgearbeitet wird und distanzieren uns von den Lügen- und Beleidigungskampagnen des Betroffenenforums. Auf den Internetseiten des Betroffenenforums werden falsche Informationen verbreitet und lediglich Stimmung gegen den Beginn der Aufarbeitung gemacht. Lassen Sie sich nicht in die Irre führen.

Nachklapp:
Mittlerweile hat Detlev Zander auf diesen Text reagiert und findet ihn inakzeptabel. Ja logisch: wir setzen uns für den Beginn der Aufarbeitung ein und argumentieren gegen die Verhinderungsstrategie des "Betroffenenforums". Nochmal: niemand hat etwas dagegen, wenn sich die Zander-Truppe aus dem Verfahren zurückzieht. Aber alle anderen sollen - möglichst bald - die Chance erhalten, eine Anerkennungsleistung zu erhalten.





03.03.2017
Geschichte der Heimerziehung in Baden-Württemberg

Die Wanderausstellung des Landesarchivs ist derzeit im Generallandesarchiv in Karlsruhe zu sehen. In der StZ ist dazu ein Interview mit der Historikerin Nora Wohlfarth zu lesen.

Die Ausstellung ist noch bis zum 30.  März 2017 in Karlsruhe und dann ab dem 7.  April 2017 im Rastatter Stadtmuseum zu sehen.



03.03.2017
Zeitzeugenbericht betr. Täter 9 auf der Täterseite eingestellt



22.02.2017
Widersprüche

Wie schon mehrfach mitgeteilt, wird das Plattlinger Betroffenenforum einen eigenen Weg der Aufarbeitung beschreiten. Heute steht in der StZ ein Interview mit einem Opfer des Missbrauchs bei den Regensburger Domspatzen. Zusammen mit dem Betroffenenforum plädiert er dafür, das "Regensburger Modell" auch in Korntal anzuwenden. Dort hat der oberste Kirchenvertreter - in Regensburg ein Bischof - ganz alleine einen Aufklärer beauftragt. Im Interview wird nun aber gefordert, dass ein Bischof einer ganz anderen Kirche eingreifen soll. Ob die Regensburger sich das hätten gefallen lassen?

Da die Brüdergemeinde Korntal eine eigene Kirche ist - vergleichbar der Katholischen Kirche, wenn auch viel kleiner - würde dies bedeuten, dass die Korntaler Gemeindeleitung alleine den Aufklärer bestimmt (so wie in Regensburg). Gleichzeitig wird die Plattlinger Gruppe nicht müde zu betonen, dass keinesfalls eine Täterorganisation das Procedere der Aufarbeitung bestimmen dürfe.

Das Betroffenenforum verlangt also eine Aufarbeitung wie in Regensburg, aber keinesfalls wie in Regensburg, und dies dauernd und gleichzeitig. Genau so sind übrigens die letzten zwei Jahre verlaufen, in denen die Plattlinger wesentlich die Korntaler Aufarbeitung mitgestalten wollten:
- mit Prof. Wolff, aber gegen Prof. Wolff
- für RA Weber, aber gleichzeitig in beschädigend durch Falschmeldung seiner bereits erfolgten Ernennung
- Forderung nach rascher Aufklärung und gleichzeitig Verhinderung derselben mit allen Mitteln

Die Liste der Widersprüche lässt sich endlos fortsetzen. Insofern ist es gut, dass diese Gruppe nun eigene Wege geht. Sie hat auch nicht drei Jahre lang gekämpft, wie in der Zeitung behauptet, sondern die längste Zeit darüber verhandelt, wie viel Geld nach Plattling fließt. Den anderen Heimopfern gegenüber wurde über diese Gelder niemals Rechenschaft abgelegt. Lediglich auf der website der Brüdergemeinde ist ein Betrag von 5.000.- Euro aufgeführt. Die tatsächliche Summe dürfte deutlich höher sein.

 




21.02.2017
Unnötige Aufregung

Heute hat das Betroffenenforum - die kleine bayrische Fraktion - die eigene Presseerklärung vom 19.02.2017 dementiert. Man wolle keinesfalls aus dem Aufarbeitungsprozess aussteigen: man wolle nur mit all' denen, die dafür zuständig sind, nicht mehr verhandeln. Das Betroffenforum wünscht sich schlicht andere Ansprechpartner, am liebsten einen Bischof.

Wir sind der Meinung, es gibt überhaupt niemanden, der dagegen etwas einzuwenden hätte. Detlev Zander und seine paar Mitstreiter sind freie Menschen und können mit Jedem auf dieser Welt Gespräche führen.

Nur sollten sie die Freiheit der Entscheidung, die sie für sich selbst beanspruchen, auch allen anderen zugestehen. Wenn die Plattlinger weder mit der Brüdergemeinde noch mit den Mediatoren weiter sprechen wollen, so sollten sie dies allen anderen aber nicht verbieten. Dazu haben sie kein Recht. Und mit üblen Unterstellungen gegenüber denen, die weiterkommen wollen im Aufarbeitungsprozess, haben sie sich selbst diskreditiert.

Das, was heute an Beleidigungen und nicht bewiesenen Behauptungen auf der Facebookseite und der Internetseite des Betroffenenforums zu lesen ist, verletzt jegliche Umgangsformen. Der öffentliche Vorwurf an die Mediatoren, sie würden dem Vorschub leisten, dass Trittbrettfahrer unberechtigt zu Geld kommen, ist durchaus justiziabel und schlicht eine "Verleumdung". 

Aber die Aufregung ist unnötig. Wer noch einen Funken Anstand im Leibe hat, wird sich sicherlich mit den Plattlingern nicht weiter abgeben. Diese Leute sprechen bestimmt nicht für eine Mehrheit der ehemaligen Heimkinder aus Korntal, sondern nur für sich selbst. Sicherlich haben sie selbst viel Leid erlitten in ihrem Leben. Aber das rechtfertigt keine öffentlichen Verleumdungen. 

Die Plattlinger mögen ihren eigenen Aufarbeitungsprozess betreiben, niemand wird sie daran hindern. Und es ist zu hoffen, dass die große Mehrheit der Anständigen jetzt ohne die Verleumder schnell voran kommt. Und die Plattlinger sollten die anderen auch ihren Weg gehen lassen. Ein fairer Wettbewerb zweier verschiedener Ansätze, am Ende wird man sehen, welches der bessere Weg war. 

Wir lassen die Plattlinger ziehen und wünschen ihnen viel Erfolg (ohne jegliche Ironie). Sollten sie aber versuchen, den anderen Heimopfern weiter Steine in den Weg zu legen, werden wir alles tun, um die Korntaler Heimopfer vor Angriffen aus Bayern zu beschützen.



20.02.2017
Aussichten

Nach dem Ausstieg der Gruppe, die immer wieder versucht hat, den Start der Aufarbeitung in Korntal zu verzögern, steht einem zügigen Neubeginn eigentlich nichts mehr im Wege. Dass die "Aussteiger" nun nebenher Gespräche mit der evangelischen Landeskirche führen wollen, kann ja nicht schaden, solange die Mehrheit der ehemaligen Heimkinder mit der Brüdergemeinde die Aufarbeitung voranbringt. Dass die "Aussteiger-Gruppe" keinesfalls für alle ehemaligen Heimkinder spricht, wird mittlerweile auch in der Presse korrekt berichtet.




20.02.2017
Die Stuttgarter Zeitung
hat ihre Berichterstattung in der heutigen Printausgabe gegenüber der gestrigen online-Version deutlich geändert, vielen Dank. Es wird jetzt korrekt berichtet, dass nur die kleine Gruppierung des Betroffenenforums aus Plattling sich nicht weiter am Korntaler Aufarbeitungsprojekt beteiligen wird.



19.02.2017
Neue Situation - Alternative Fakten

Eine kleine Gruppe von Heimopfern, die Wert darauf legen, nur Betroffene und nicht Opfer zu sein, hat sich heute per Pressemitteilung aus dem weiteren Prozess der Aufarbeitung verabschiedet und möchte andere Wege gehen. 

Der Bericht der Stuttgarter Zeitung, der am heutigen Sonntag online zu lesen ist, will den Eindruck erwecken, diese kleine Gruppe würde für alle ehemaligen Heimkinder sprechen. Uns sind aber nur wenige Personen bekannt, für die diese kleine Gruppe sprechen könnte.

Dass die Redakteurin der StZ über "alternative Fakten" berichtet und die Existenz der vielen anderen Opfer und deren Wunsch nach einem Beginn der Aufarbeitung schlicht übergeht, erfüllt nicht die Anforderungen einer seriösen Berichterstattung.

Die Zeitung formuliert: "die ehemaligen Heimkinder", richtig heißen müsste es: "einige wenige ehemalige Heimkinder". Es entsteht der Eindruck, es handele sich um alle ehemaligen Hemkinder, die StZ informiert falsch. Wir bitten um eine Richtigstellung.

Die StZ verbreitet in dieser sensiblen Angelegenheit nun schon zum wiederholten Male alternative Fakten. Wir würden gerne wissen, welche Absicht dahintersteckt, an Zufälle kann man nicht mehr glauben. 

Wir zitieren den StZ-Chefradakteur Joachim Dorfs:
". . . alle Journalisten eint der Anspruch, unabhängig zu berichten, der Wahrheit verpflichtet zu sein und eine Information wegzulassen, wenn sie zweifelhafter Herkunft oder schlicht belanglos ist. Darauf kann der Leser sich verlassen. (18.09.2010, Zitat Ende)"

Leider müssen wir feststellen: Der Leser kann sich - zumindest was die Berichterstattung über den Korntaler Missbrauchsskandal angeht - auf die StZ nicht verlassen. 


 
17.02.2017
Detlev Zanders Anwälte

Es klingt wie eine Drohung und soll wohl auch als Drohung verstanden werden, was Frau Kleiner am 14.02.17 in der Stuttgarter Zeitung, Strohgäu Extra, schreibt: 

„Doch wer weiß, ob er (RA Weber aus Regensburg) nicht fortan als Opferanwalt für die Betroffenen aktiv ist. Dann würde Weber für die Pietisten unbequemer sein, als er es als Aufklärer je hätte sein können.“

Abgesehen davon, dass hier die Grenzen einer seriösen Berichterstattung überschritten sind, fragt man sich, wovor die Brüdergemeinde Angst haben soll. Opferanwälte gab es schon mehrere.

Der erste war der Rechtsanwalt, der das Prozesskostenhilfeverfahren für Detlev Zander beim Landgericht Stuttgart geführt hat. Das Ergebnis ist bekannt, der Anwalt wartet heute noch auf sein Honorar.

Der 2. Opferanwalt aus Stuttgart, der vermutlich Geld bekommen hat, das die Brüdergemeine den Mitgliedern der damaligen Steuerungsgruppe zur „Selbsthilfe“ zur Verfügung gestellt hat, hat mehr oder weniger erfolgreich Beleidigungsklagen nicht für, sondern gegen Heimopfer geführt.

Ein 3. Opferanwalt aus Regensburg steht schon lange auf der Webseite des Betroffenenforums. Über seine Aktivitäten ist nichts bekannt.

Nun also die Drohung mit Rechtsanwalt Weber aus Regensburg als 4. Opferanwalt. Wer soll davor Angst haben?

Schlimm ist nur, dass die beiden Journalisten aus der Region sich kritiklos vor den Karren von Detlev Zander spannen lassen. Er möchte allein die Aufarbeitung beherrschen. Die Mediation lehnt er ab, weil dort auch andere Heimopfer zu Wort kommen. Regeln des fairen Umgangs mit Opfern, die anderer Meinung sind, kennt er nicht.

Wenn Rechtsanwalt Weber bewusst bei diesem Spiel mitmacht, dann ist er als Aufklärer ungeeignet.

Und noch eins. Was bin ich auch von Frau Kleiner gescholten worden, weil ich die Änderung der Sprachregelung vom „Opfer“ zum „Betroffenen“ kritisiert habe. Ich würde sie erneut zu Opfern machen und retraumatisieren, schrieb Frau Kleiner. Nun kommen die "Opfer" wieder in die Texte von Frau Kleiner.

Dr. Ludwig Pätzold




16.02.2017
Falschmeldung

Die Behauptung von RA Weber, man hätte ihm seitens der Brüdergemeinde keine Unabhängigkeit zugestanden, hat sich als falsch erwiesen. Somit muss es einen anderen Grund für Webers plötzlichen Rückzug geben.



11.02.2017
Wie befürchtet,

konnte die Auftraggebergruppe heute zu keiner Entscheidung kommen. Der Kandidat für den Posten des Aufklärers, Rechtsanwalt Ulrich Weber, betonte, dass momentan nicht gegen ihn ermittelt werde. Dennoch konnte keine Einigung erzielt werden, Herrn Weber mit der Aufarbeitung der Korntaler Missbrauchsfälle zu beauftragen. (Quelle: SWR aktuell)

 

 



09.02.2017
Schlechte Nachrichten

Heute müssen wir einer dpa-Meldung entnehmen, dass der derzeitige Kandidat für das Amt des Aufklärers der Korntaler Missbrauchsfälle möglicherweise in eine Korruptionsaffäre verstrickt ist. Diese Meldung bezieht sich auf Recherchen des Bayrischen Rundfunks, veröffentlicht am 06.02.2017.

Alle weiteren Informationen entnehmen Sie bitte der Homepage des BR.
http://www.br.de/nachrichten/oberpfalz/inhalt/korruptionsaffaere-regensburg-rolle-ulrich-weber-100.html  

Was bedeutet dies für die Korntaler Heimopfer? Zuerst wieder einen Zeitverlust, denn am kommenden Samstag (11.02.2017) war geplant, Herrn Weber einen endgültigen Auftrag für die Aufarbeitung zu erteilen. Dies wird laut dpa-Meldung nun - zunächst - nicht geschehen.

Welche Szenarien sind denkbar?
Erste Möglichkeit:
Wir müssen die Aufklärung der Causa Weber abwarten, bis dieser mit der Korntaler Aufklärung beginnen kann. Wie lange kann das dauern und wie wird das Ergebnis sein? Im schlimmsten Falle wird Herr Weber dann die Arbeit nicht beginnen können.  

Zweite Möglichkeit:
Die Auftraggebergruppe vertraut Herrn Weber nach dem Motto: was sind schon Recherchen des BR, und erteilt ihm den Auftrag mit dem Risiko, dass er seinen Auftrag letztlich nicht erfüllen kann. 

Dritte Möglichkeit:
Es werden schnellstmöglich weitere Kandidaten gesucht, der zweitplatzierte Kandidat wird nochmals angefragt.

Die Auftraggebergruppe hat also am 11.02.2017 reichlich Gesprächsbedarf. Das Merkwürdigste an der ganzen Geschichte ist aber, dass sich ausgerechnet das Regensburger Bistum, das die Verantwortung für den dortigen Missbrauchsskandal bei den Domspatzen trägt, sofort hinter Weber gestellt hat. Wir waren immer der Meinung, Herr Weber sollte die Verbrechen im Bistum aufklären und nicht vom Bistum Schützenhilfe erhalten. Welch sonderbare Allianz: die Täterorganisation entlastet den Anwalt der Opfer.



20.01.2017
Stand der Dinge

Am 11. Februar 2017 soll endgültig enschieden werden, wer den Auftrag als "Aufklärer" bekommen wird. Die Auftraggebergruppe (AGG) hat entgegen einiger Pressemeldungen noch keinen verbindlichen Auftrag erteilt. 

Frank Walter Steinmeier, Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten, versprach heute (20.01.2017) in seiner Stuttgarter Rede, sich im Falle seiner Wahl dafür einzusetzen, sich für die Akzeptanz tatsächlicher Fakten einzusetzen, weil nur so der gesellschaftliche Zusammenhalt zu gewährleisten sei. 

Jetzt berichtet heute die "schwäbische Zeitung" tatsächlich, es stünde schon ein Regensburger Rechtsanwalt als Aufklärer fest. Nun, wer liest schon diese Zeitung. Tatsache ist nämlich: Es gibt noch keine verbindliche Beauftragung, geschweige denn einen Vertrag mit der Brüdergemeinde. Somit steht also noch nichts fest.

Von wo die Presse ihre unrichtigen Informationen bezieht, das wissen wir. Die Lieferanten solcher Informationen sollten aber bedenken, dass man durch eine solche Informationspolitik dem Regensburger Rechtsanwalt, der durchaus gute Chancen hat, den Auftrag zu bekommen, nur schaden kann. Einen Kandidaten als bereits gewählt und unter Vertrag zu verkünden, ist riskant. Wieso man ihm schaden will, entzieht sich unserer Kenntnis.

Schließen wir uns dem voraussichtlich nächsten Bundespräsidenten an und bemühen wir uns darum: auf dieser Seite erfahren Sie nur tatsächliche und nachprüfbare Fakten. 


 




02.01.2017
Die lustige Selbst-Danksagung ist von der Plattlinger Heimopferseite schon wieder verschwunden. Stattdessen steht dort ein Text, der behauptet, Rechtsanwalt Weber sei vom Betroffenenforum vorgeschlagen worden und die AG Heimopfer hätte sich diesem Vorschlag nun angeschlossen.

Richtig hingegen ist, dass die AG Heimopfer bereit war, dem Vorgeschlagenen die Gelegenheit zur Vorstellung seines Konzepts zu geben. Der Termin war auch mit allen vereinbart, aber Detlev Zander hat die Vorstellung (seines angeblichen Wunschkandidaten) platzen lassen. Daraufhin hat die AG Heimopfer eine Woche später diesen Kandidaten vorgeschlagen für einen neuen Vorstellungstermin, den Herr Zander hoffentlich nicht wieder wird verhindern können.

Detlev Zander versteht ganz offensichtlich nicht, welche Reihenfolge einzuhalten ist: zuerst muss möglichen Kandidaten für das Amt des Aufklärers Gelegenheit gegeben werden, vor allen Beteiligten ein Konzept vorzustellen. Erst dann kann die Auftraggebergruppe eine Entscheidung treffen.

Stattdessen versucht er, der AG Heimopfer zu unterstellen, sie hätte sich schon jetzt festgelegt. Durch solche ständige Falsch- und Halbinformation wird von Detlev Zander immer wieder versucht, Abläufe und Personen zu beschädigen. Zudem kolportiert er dauernd, es stünden schon Entschädigungszahlen im Raum, denen irgendwer auch schon zugestimmt oder nicht widersprochen hätte. Alles Unsinn!

Nochmal für die Plattlinger: 
Aufklärer: zuerst Benennung möglicher Kandidaten (wohl schon geschehen), dann die Vorstellung der Kandidaten, die Interesse an dieser Aufgabe haben, dann Auswahl eines Aufklärers, dann dessen Beauftragung, dann ein Vertrag des gewählten Aufklärers mit der BM. Dieser Vertrag muss öffentlich erkennbar die Unabhängikeit des Aufklärers beweisen (Akteneinsicht, Budget). Erst wenn der Aufklärer Ergebnisse vorlegen kann, wird man über Entschädigungen und deren Höhe sprechen können.

Der erste Versuch einer Aufarbeitung startete am 13. Januar 2015. Daran waren nur diejenigen beteiligt, die sich heute im Betroffenenforum versammeln. Bis heute wissen wir nichts über die Tätigkeit der damaligen "Steuerungsgruppe", nur, dass sie gescheitert ist. Die an diesem Scheitern Beteiligten sollten etwas bescheidener auftreten und nicht weiter versuchen, einen zweiten Start zu erschweren.



31.12.2016
Im Spiegel betrachtet

Am Ende eines Jahres ist es der Brauch, Dank zu sagen. So auch auf der Seite der IG Heimopfer. Dort wird namentlich genannten Damen und Herren für die geleistete Arbeit gedankt. Die Unterzeichner der Danksagung sind die Genannten höchstselbst.

Man sagt es dem sparsamen Schwaben nach, er feiere den 2. Advent mit einer Kerze vor dem Spiegel. In Bayern hat man dies nun weiter entwickelt. Warum sich nicht eine Danksagung selbst schreiben, wenn sich niemand sonst findet. 

Mit dem Spiegeltrick löst sich nun auch unser Weihnachtsrätsel. Die Frage lautete, wie es Detlev Zander gelingen konnte, einen Regensburger Anwalt zugleich ein- und wieder auszuladen. Vor dem Spiegel? Kein Problem, dieselbe  Aktion, nur seitenverkehrt.

Wir freuen uns mit der bayrischen Truppe über den humoristischen Beitrag zum Jahreswechsel und versprechen, dem Plattlinger Komödienstadel auch im neuen Jahr den Spiegel vorzuhalten.

Prost Neujahr!




30.12.2016
Schlecht recherchiert

Heute berichtet die Stuttgarter Zeitung über den Stand der Dinge in Korntal (von der StZ jetzt dem Landkreis Böblingen zugeordnet) und schreibt tatsächlich, Detlev Zander favorisiere den Regensburger Anwalt Weber als Aufklärer, insbesondere dessen "Vorgehensweise". Was die Zeitung verschweigt, ist die bewiesene Tatsache, dass Detlev Zander gerade erst verhindert hat, dass Anwalt Weber seine "Vorgehensweise" in Korntal hätte vorstellen können.

Zander betreibt ein doppeltes Spiel und die StZ ist drauf reingefallen. Eine Grundregel lautet: "Audiatur et altera pars", das heißt, "auch die andere Seite ist anzuhören". Dass die Zeitung sich hier nur einseitig informiert hat, ist bedauerlich. Wie wäre es mit einer Richtigstellung? Um die bitten wir ausdrücklich.

Respekt, Herr Zander, mit welcher Chuzpe Sie nicht nur Ihre Leidensgenossen betrügen, sondern auch die Presse an der Nase herumführen. 



30.12.2014
Nochmals: Wieso hat Detlev Zander verhindert, dass sein Favorit für die Aufklärung, ein Regensburger Anwalt, sein Konzept in Korntal/Stuttgart vor allen Opfergruppen vorstellen konnte? Zander beantwortet in seinem heutigen Statement genau diese Frage schon wieder nicht, warum er den eigenen Vorschlag torpediert hat. Heute zeigt er sich verwundert, dass die AG Heimopfer für ihn eingesprungen ist und eine weitere Vorstellungsrunde mitträgt.

Bevor ein Aufklärer beauftragt werden kann, sollte er - nebst anderen Kandidaten - zuerst sein Konzept vorstellen. Wieso hat das Betroffenforum genau diese Vorstellungsrunde platzen lassen? Wer hat einen Vorteil davon, wenn wieder Zeit verstrichen ist? Das Betroffenenforum war an der missglückten ersten Runde beteiligt, hat dann ein halbes Jahr geopfert, um Geld für ein Büro zu erstreiten. Die zweite Jahreshälfte 2016 wurde mit Zu- und Absagen von Gesprächsterminen verplempert.

Für 2017 wünschen wir uns, dass die Aufarbeitung tatsächlich beginnt und nicht von Leuten verhindert oder verzögert wird, die egoistische Eigeninteressen verfolgen und damit nur erreicht haben, dass das ganze Jahr 2016 ungenutzt verstrichen ist.


 

28.12.2016
DZ stiftet weiter Verwirrung

Detlev Zander hat seine Fake-News weiter auf seiner Facebook-Seite stehen und weitere hinzugefügt. Wir berichtigen:

1. Es gibt gar keine AG-Opferhilfe
2. DZ wirft einer - uns nicht bekannten - AG Opferhilfe vor, in Sachen Entschädigungen kein Veto eingelegt zu haben. Allein an dieser Nachricht sieht man, das Detlev Zander entweder bewusst lügt oder aber heillos überfordert ist. Keine der beteiligten Gruppen kann ein Veto-Recht haben, es gibt ja kein verfasstes Regelwerk, auf das man sich beziehen könnte. Detlev Zander scheint sich - entgegen seinen Beteuerungen - mit Aufarbeitungsprozessen überhaupt nicht auszukennen, sonst würde er keinen solchen Unsinn veröffentlichen. Schlimm wäre, wenn er es wider besseres Wissen getan hätte und damit zum wiederholten Male seine Leidensgenossen in die Irre führt.
3. DZ beont, seine Gruppe sei zu Gesprächen bereit. Beim letzten Gespräch ist er aufgestanden und hat den Saal verlassen, zum nächsten Gespräch Mitte Januar ist er ausdrücklich eingeladen. Wieso will er den Eindruck erwecken, man wolle ihn ausschließen? 

Detlev Zander verfolgt konsequent sein Ziel, das zarte Pflänzchen eines zweiten Versuchs der Aufarbeitung im Keime zu ersticken. Er verlangt Gespräche und sagt diese dann aber ab. Er verlangt, einen Rechtsanwalt aus Regensburg zu engagieren und verhindert gleichzeitig, dass dieser sich vorstellen kann.

Die Facebook-Seite von Detlev Zander enthält jede Menge Falschmeldungen und Lügen. Inzwischen erscheinen diese Texte auch auf der Heimopfer-Website, die von Michael Spreng betreut wird. Lieber Michael Spreng, bitte machen Sie sich nicht zum Gesellen dieser Fake-News. Wenn Sie schon Texte von Detlev Zander übernehmen, dann prüfen Sie vorher die Richtigkeit. Sonst machen Sie sich mitschuldig am Betrug an Ihren Leidensgenossen.
 
 



26.12.2016
Und weitere Fakes

Detlev Zander wünscht allen frohe Weihnachten und setzt gleich wieder schlimme Falschmeldungen daneben:

1. Es gibt keine "Aufklärungskonzeption" der Opferhilfe, es gibt lediglich unsere Bereitschaft, uns an der Suche nach einem Aufklärer zu beteiligen. Die Konzeption muss dann der gewählte Aufklärer entwickeln.
2. Ludwig Pätzold ist nicht als Anwalt tätig.
3. Die Opferhilfe hat keiner Entschädigungsregelung zugestimmt, es gibt ja auch noch keine.

Insbesondere die Behauptung Detlev Zanders, es gäbe schon eine Entschädigungsregelung, der wir zugestimmt hätten, ist eine Falschmeldung der übelsten Sorte. So viel Lug und Trug, und das an Weihnachten.

Detlev Zander wird nicht müde, den Regensburger Anwalt Weber als Aufklärer ins Spiel zu bringen. Die Opferhilfe hat diese Lösung nie ausgeschlossen und wollte deshalb - zusammen mit allen Opfergruppen - Herrn Weber (und auch anderen Kandidaten) die Möglichkeit geben, eine Konzeption vorzustellen. Detlev Zander aber hat diesen Termin nicht nur platzen lassen, sondern hat zudem versucht, das Scheitern dieser Kandidatenrunde auch noch anderen in die Schuhe zu schieben. Er prophezeit dem Versuch, endlich die Aufarbeitung zu starten, ein (Zitat) "krachendes Scheitern". Alles was er tut, dient seinem Ziel, ein Scheitern auch des zweiten Versuchs herbeizuführen (beim ersten Versuch war er ja schon erfolgreich). Jede noch so üble Falschmeldung muss dafür herhalten.

Facebook entwickelt derzeit Instrumente, um gegen Fake-News vorgehen zu können. Wir werden dies nutzen, um Detlev Zanders Facebook-Seiten entsprechend zu kennzeichnen. So lange bleibt uns nur, vor seinen Umtrieben auf Facebook ausdrücklich zu warnen. Vorsicht Falle !

Gehen Sie bitte momentan davon aus, das Nachrichten und Meldungen auf Detlevs Zanders Facebook-Seiten eher nicht der Wahrheit entsprechen (ausgenommen Hinweise auf Presseartikel, wobei auch hier der Versuch unternommen wird, durch geschickte Neueinstellungen uralte Presseartikel scheinbar neu und aktuell erscheinen zu lassen.)



22.12.2016
Noch ein Fake:

Detlev Zander hat eine weitere Falschmeldung veröffentlicht: auf seiner Facebook-Fake-News-Seite steht folgendes zu lesen:

(Zitat) Wir werden von Mitglieder der neuen sog. Aufklärergruppe AG Heimopfer/ Opferhilfe immer wieder öffentlich, und mit Mails, dessen Inhalt wir nicht veröffentlichen können, weil der Inhalt dem Prozess nur schadet beleidigt. Diese Reaktionen der AG Heimopfer / Opferhilfe werden wir keine Beachtung mehr schenken. wir sind auf dem richtigen Weg , den wir mit allen Mitteln verteidigen, und durchsetzen werden! Euer Hass ist unser Stolz. (Zitat-Ende)

Die Opferhilfe schreibt keine mails mit beleidigendem Inhalt. Detlev Zander redet gar von Hass. Das ist besonders schlimm. Zander aber versorgt die Heimopfer mit (gerichtsfest nachweisbaren) Falschmeldungen und Boykottaufrufen. Wenn nun die Opferhilfe verzweifelt versucht, die Heimopfer dahingehend zu beraten, Zanders Empfehlungen nicht zu folgen und ihre Entschädigung aufs Spiel zu setzen, wird mit weiteren Fake-News geantwortet.

Die letzte mail, die Detlev Zander von uns erhalten hat und die er nicht veröffentlichen will, weil (wie er behauptet) darin Hass und Beleidigungen zu finden sind, können Sie jetzt hier lesen:

mail vom 18.12.2016 an Detlev Zander:

Sehr geehrter Herr Zander,

nachdem Sie vor einem Jahr die „Aufarbeitung im Dialog“ mit Frau Prof. Dr. Wolff in höchsten Tönen gelobt und gegen unsere Kritik vehement verteidigt haben, wollen Sie nun eine „Aufarbeitung nach dem Regenburger Modell“. Was ist das Besondere an dem „Regensburger Modell“, worin unterscheidet es sich von anderen Konzepten? Im Internet gibt es viele Fundstellen zum „Regensburger Modell“, die aber andere Sachverhalte betreffen.

Sie haben berichtet, dass Ihr fertiges Aufarbeitunsgskonzept in höchsten politischen Kreisen bundesweit Anerkennung gefunden hat. Die „Architektur der Aufarbeitung steht“. Wo kann ich etwas über Ihr Aufarbeitungskonzept erfahren?

Damit Sie nicht meine Anfrage und eventuell weitere Anfragen einzeln beantworten müssen, schlage ich vor, dass Sie das „Regensburger Modell“ und Ihr Aufarbeitungskonzept auf Ihrer Webseite vorstellen.

Die Nachrufe auf die ehemalige Korntaler Erzieherin Gerda Beck und den früheren weltlichen Vorsteher der Brüdergemeinde Dieter Messner standen lange genug an erster Stelle der Rubrik „Aufarbeitung“.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Ludwig Pätzold (Zitat-Ende)

Detlev Zander kennzeichnet diese mail mit den Worten "Hass" und "Beleidigung". Urteilen Sie selbst!

Das Problem von Fake-News beschäftigt zunehmend auch die politische Diskussion. Es bleibt zu hoffen, dass es bald gesetzliche Regelungen geben wird, mit deren Hilfe man besser gegen solche Facebook-Fake-News-Seiten wie die von Detlev Zander vorgehen kann.

Die Opferhilfe wird weiterhin die Heimopfer dabei unterstützen, bewusst gestreute Fake-News zu erkennen. Wir weisen nur dann auf Falschmeldungen hin, wenn wir dafür unwiderlegbare Beweise haben. Detlev Zanders Facebookseite "Betroffenenforum" erhält das Prädikat: Vorsicht Falle ! Insbesondere auch deshalb, weil Detlev Zander "seinen Weg" mit (Zitat) "allen Mitteln verteidigen und durchsetzen" will.

 



17.12.2016
Fake-News

sind ein derzeit großes Thema bei Facebook. Dort werden vermehrt gezielte Falschmeldungen verbreitet. So jetzt auch im Falle der Korntaler Aufarbeitung. Auf einer sog. "Betroffenenseite" wurde ein Aufruf gestartet, dass frühere Korntaler Heimkinder den beiden Mediatoren, die sich um eine Wiederaufnahme der Aufarbeitung bemühen, keine Daten zur Verfügung stellen bzw. sich nicht melden sollen, weil ihnen das schaden könnte.

Untermauert wird diese Fake-New mit der "Entdeckung einer brisanten mail". In dieser mail - diese gibt es tatsächlich - steht geschrieben, dass diejenigen früheren Heimkinder, die ihre Ansprüche nicht anmelden, wohl auch keine Entschädigung erhalten. Wo ist hier die Brisanz? Es ist doch logisch: wer sich nicht meldet und seinen Anspruch begründet, wird leer ausgehen.

Weiter steht in dieser mail die Vermutung, dass sich dann die Gruppe, die zum Boykott aufruft, spalten wird. Nämlich in die, die anonym bleiben wollen und bewusst auf eine Entschädigung verzichten und andere, die ihre Ansprüche vielleicht doch noch anmelden. Auch dies ist ein logischer Schluss und taugt nicht als Begründung für ein Boykottaufruf.

Die Mediatoren bemühen sich redlich, den früheren Heimkindern zu ihrem Recht zu verhelfen. Wenn man sich das Ganze nüchtern betrachtet, kommt man unweigerlich zu dem Schluss:

Liebe ehemalige Heimkinder, geben Sie nicht diesem Boykotteur, der Fake-News verbreitet, Ihre Daten und Informationen, sondern vertrauen Sie den jetzt agierenden unabhängigen Fachleuten.

Inzwischen gibt es auch eine absolut
wasserdichte Beweiskette dafür, dass derselbe Boykotteur mit Lug und Trug versucht, einen der möglichen Kandidaten für den Posten des Aufklärers vom Feld zu räumen, bevor überhaupt eine Entscheidung getroffen wurde.

Dieser Mann, der mit allen Mitteln einen Start der Aufarbeitung hintertreibt, verspricht gleichzeitig, selbst eine bessere Aufklärung durchführen zu können. Aber man kann ihm auch das nicht mehr glauben, denn er ist der Lüge überführt worden. Auch ruft er seit längerem zu Spenden auf, ohne jemals einen Nachweis über deren Verwendung erbracht zu haben. 

Also: Finger weg von dieser Facebook-Fake-News-Seite ! Vorsicht Falle !

Dort wird auch behauptet, die Opferhilfe Korntal hätte sich mit der Brüdergemeinde gegen den Betreiber dieser Facebook-Seite verbündet, andererseits soll die Opferhilfe eine privat motivierte Auseinandersetzung mit der Brüdergemeinde betreiben. Diese beiden Behauptungen widersprechen sich völlig, es handelt sich also - ganz offensichtlich und nachweisbar - wiederum um Fake-News.

Die Opferhilfe Korntal musste zusehen, wie die erste Runde der Aufarbeitung in den Sand gesetzt wurde und von wem. Dass dieselben Leute nun auch den Start des zweiten Versuchs zertrümmern wollen, sollte verhindert werden. Die Korntaler Heimkinder warten schon zu lange auf eine Entschädigung.



15.12.2016

Mediation hat begonnen

Nach den Vorgesprächen hat nun unter Leitung der beiden Mediatoren ein zweiter Versuch einer Aufarbeitung begonnen. Zuerst soll ein unabhängiger Aufklärer gesucht und bestimmt werden.

Beim ersten Treffen am 12.12.2016 hat sich eine Runde bestehend aus verschiedenen Opfergruppen, der Brüdergemeinde und Unterstützern mehrheitlich auf das Verfahren geeinigt, wie der unabhängige Aufklärer bestimmt werden soll.

Eine kleine Gruppe wollte sich der Meinung der Mehrheit nicht anschließen und lehnt das Mediationsverfahren ab, hat aber noch offen gelassen, sich an der dann folgenden Aufarbeitung doch zu beteiligen.

Alle beteiligten Gruppen können frei entscheiden, inwieweit sie sich beteilgen wollen, niemand wird ausgeschlossen, die Türen bleiben immer offen. Das ist der entscheidende Unterschied zum ersten Versuch einer Aufarbeitung im Jahre 2015. Damals war ein großer Teil der früheren Heimopfer vom Verfahren ausgeschlossen worden.


Eine Gruppe verweist auf das "Regensburger Modell". Dies gibt es tatsächlich, aber dieser Begriff ist längst anderweitig belegt. Bevor man solche Begriffe in die Diskussion einführt, sollte man prüfen, ob es dafür nicht schon ein Copyright gibt. Googeln Sie doch einfach mal nach "Regensburger Modell".



01.10.2016
Neustart der Aufarbeitung

Zwei Mediatoren haben begonnen, Gespräche mit den verschiedenen Gruppen zu führen, die sich auf Grund der Ungleichbehandlung im ersten Aufarbeitungsversuch gebildet haben. Ein wichtiges Ziel ist es, allen Gruppen und Personen die Teilnahme am Aufarbeitunsprozess zu gestatten und keiner der beteiligten Gruppen oder Personen das Recht zu geben, andere auszuschließen. Auch soll es den Heimopfern erlaubt werden, Unterstützer zu solchen Treffen mitzubringen.

Private Differenzen zwischen Beteiligten sollen die Aufarbeitung nicht weiter stören und sollen außerhalb dieser Treffen besprochen und beigelegt werden.

Wir wünschen dem neuen Vorhaben gutes Gelingen und werden uns als Unterstützer einbringen, wenn dies von einem oder mehreren der Beteiligten gewünscht ist.




Wir von der Opferhilfe Korntal stellen uns vor:

Seit Anfang Mai 2014 berichtet die Presse über den Missbrauch von Kindern in den Korntaler Heimen seit den 50er Jahren bis 2003.

Das Erscheinungsbild unserer Stadt wird seitdem geprägt durch negative Schlagzeilen und durch die einseitige Diskussion über die Täter.

Die Opfer, die sich immer zahlreicher melden, kommen bisher kaum zu Wort. Dies wirft einen Schatten auf unsere Stadt und lässt einen nachhaltigen Imageschaden befürchten. Einen Imageschaden haben insbesondere die zu fürchten, die heute gute Arbeit in den Kinderheimen machen.

Eine Gruppe von Menschen aus der Zivilgesellschaft möchte dem nicht tatenlos zusehen und wird sich darum bemühen, die Opfer zu Wort kommen zu lassen. Es ist erfreulich, dass die bisher ungesichteten Akten der Kinderheime nunmehr in ein zuständiges Archiv übergeben werden. Es wird aber einige Zeit dauern, bis diese Akten eingesehen werden können.

Was aber in keiner Akte steht, sind die persönlichen Erlebnisse der Heimkinder aus diesen früheren Jahren. Diejenigen von ihnen, die Opfer von Übergriffen geworden sind, müssen die Gelegenheit bekommen, ihre Geschichte zu erzählen und auch auf diese Weise hre schlimmen Erlebnisse zu verarbeiten.

Die Täterfrage werden Gerichte klären, uns geht es darum, die Opfer bei der Bewältigung des Erlebten zu unterstützen, nicht materiell, sondern durch Zuhören und Aufschreiben.

Diese Initiative besteht seit 2014, schon viele der damaligen Opfer haben wieder Kontakt untereinander gefunden und freuen sich, dass ihre Anliegen endlich auch in aller Öffentlichkeit wahrgenommen werden, denn sie waren schon viel zu lange mit ihren Problemen im Verborgenen. Die Berichte, die uns bis heute erreicht haben, sind erschütternd. Es mehren sich die Anzeichen, dass es sich nicht nur um Einzeltäter handelte.

Eine öffentliche Aufarbeitung kann auch denen helfen, die heute in den Einrichtungen arbeiten und fürchten müssen, unter Generalverdacht zu geraten.

Der erste Versuch einer Aufarbeitung im Jahre 2015 ist daran gescheitert, dass er nur wissenschaftlich, nur bis zum Jahre 1975 und zudem hinter verschlossenen Türen stattfinden sollte. Seit Sommer 2016 versuchen nun zwei Mediatoren, eine tatsächliche Aufarbeitung und Aufklärung der Vergangenheit in Gang zu bringen. Im Gegensatz zum ersten Versuch soll nunmehr die Mehrzahl der Opfer nicht mehr ausgeschlossen sein, ebenso soll der Prozess öffentlich und transparent ablaufen. Wir werden diesen zweiten Anlauf unterstützen und kritisch begleiten. Insbesondere werden wir darauf achten, dass alle beteiligten Heimopfer gleich behandelt werden. 


Ansprechpartner:
Dr. Ludwig Pätzold, Ulrich Scheuffele und Peter Meincke
mail: opferhilfe-korntal@gmx.de

Diesen Internet-Auftritt gibt es seit dem 9. Juli 2014.